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13.07.2017

Wissenschaftliche Prozessbegleitung: Emscher Zukunftsinitiative “Wasser in der Stadt von morgen”

Die Emschergenossenschaft in Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Jahren zusammen mit den Kommunen in der Emscherregion und dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen den Weg der Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung beschritten.
Nach dem Masterplan „Emscher-Zukunft“ und der Zukunftsvereinbarung „Regenwasser“ wird mit der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ eine Strategie entwickelt, eine handlungsfeldübergreifende und langfristige Zusammenarbeit mehrerer Kommunen zu festigen.

Das IKPE unterstützte die Emschergenossenschaft dabei, eine Vernetzung von Akteur/innen aus verschiedenen Teilen der Emscherregion herzustellen und zu sichern. Der Netzwerkgedanke wurde in den Prozess getragen und als ein langfristiges und auf die Verwirklichung eines gemeinsamen Ziels ausgerichtetes abgestimmtes Handeln mehrerer Beteiligter verstanden. Die Akteur/innen gewannen dadurch mehr Handlungssicherheit, Synergieeffekte konnten genutzt werden und der eigene Gestaltungsspielraum erhöhte sich.

Zur Erfassung direkter Wahrnehmungen der Akteur/innen und zur Weiterentwicklung der Netzwerkstrukturen fanden Interviews und teilnehmende Beobachtungen statt.

Das Netzwerk im Rahmen der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ wurde als eine lernende Organisation verstanden. Die Ableitung wissenschaftlicher Empfehlungen und die Begleitung netzwerkinterner Prozesse konnten zur konsequenten Weiterentwicklung anregen sowie neue Methoden und Handlungsmöglichkeiten offenlegen.