11.09.2019

Unser Vorgehen

In der Entwicklung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ für Thüringen wurden fortwährend aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse eingespeist, beispielsweise die in Zusammenarbeit mit kommunalen Akteuren erhobenen Bedarfe von Familien. Hierzu wurden neben Workshops mit familienpolitisch relevanten Akteuren über einen mehrmonatigen Zeitraum verschiedene Projekt- und Steuerungsgruppen der Landesebene wissenschaftlich begleitet, um auf einer gemeinsamen Ausgangsbasis bezüglich des Familienbegriffs des Landesprogramm weiter ausgestalten zu können. In einem weiteren Schritt galt es, die Akteure für die mit den soziologischen Erkenntnissen um Reziprozität und Solidarität einhergehenden Anforderungen und besonders den Potenzialen vertraut zu machen und eine Programmatik zu entwickeln, die in der konkreten Ausgestaltung der familienpolitischen Angebote aufgegriffen wird. Dies bedeutet für die wissenschaftliche Begleitung, deutlich zu machen, dass es neben direkt adressierten Angeboten (Beratung, Information u.a.) auch besonders der Angebote bedarf, die qua ihrer Ausrichtung in der Lage sind, solidarisches Handeln nicht nur zu ermöglichen, sondern auch langfristig zu fördern (Mehrgenerationenhäuser, Projekte zur Nachbarschaftshilfe u.a.).