27.07.2021

Unser Vorgehen

Im Auftrag der Auridis Stiftung hat das IKPE das Programm „Thüringer Präventionsketten“ entwickelt, welches eine breite Akzeptanz im Freistaat Thüringen erfuhr. Durch die partizipative Einbindung vieler Akteure auf kommunaler und Landesebene steht das Programm „Thüringer Präventionsketten“ in einem engen Bezug zu den etablierten Strukturen auf Landesebene und in den Gebietskörperschaften.

Das IKPE startete in Kooperation mit dem Thüringer Sozialministerium und der Auridis Stiftung zum 1. April 2022 mit dem koordinierten Aufbau und der Implementierung von Präventionsketten in Thüringer Kommunen. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist es, die strukturellen Bedingungen für ein fachübergreifendes Wirken von präventiven Ansätzen auf kommunaler Ebene zu schaffen. Ausgehend von der Verbesserung des gelingenden Aufwachsens von Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren erfolgt eine finanzielle Förderung von Kommunen durch die Stiftung sowie eine fachliche Begleitung und Unterstützung durch das Institut. Das Förderprogramm richtet sich an Landkreise und kreisfreie Städte von Thüringen. Die Laufzeit des Förderprogramms wurde verlängert bis 2028.

Die Schirmherrschaft für das Programm hat Frau Katharina Schenk, die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie übernommen. Aktuell werden sieben Kommunen bei der Entwicklung einer Präventionskette unterstützt, wissenschaftlich begleitet und qualifiziert: Erfurt, Gera, Sömmerda, Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen, Jena und Saale-Orla-Kreis. Seit Beginn des Jahres 2026 können wir fünf weitere Thüringer Kommunen im Rahmen des Förderprogramms Präventionsketten begleiten.

Die weiterführenden Informationen zu der Förderung und Antragstellung finden Sie auf der Website der Präventionsketten unter „Programm“ und „Fördermöglichkeiten“ sowie „Service und Medien“.