Dr. Ronald Gebauer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. Ronald Gebauer studierte Soziologie und Psychologie an den Universitäten Leipzig sowie European Social Policy an der University of East London. Seine empirisch angelegte Diplomarbeit schrieb er zu ökologischer Nachhaltigkeit mit dem Titel „Moralischer Konsum. Zur Resonanz des ökonomischen Systems für moralische Anforderungen“. Anschließend promovierte er im Bereich der Soziologie der Sozialpolitik und Armutsforschung mit dem Thema „Arbeit gegen Armut. Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems.“ In der Folge lehrte und forschte er an den Universitäten Jena, Potsdam, Leipzig, an der Hochschule Zittau/Görlitz, dem Sonderforschungsbereich 580: „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch – Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung“ und am Department Stadt- und Umweltsoziologie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig zu den Methoden der quantitativen und qualitativen empirischen Sozialforschung, Sozialstrukturanalyse, Soziologie der Sozialpolitik, Politische Soziologie, Soziale Bewegungen, Bildungssoziologie sowie zu den Themen kommunale Nachhaltigkeit und Resilienz. Darüber hinaus war Herr Gebauer freiberuflich in mehreren Forschungsprojekten tätig.

Arbeitsschwerpunkte

Wissenschaftliche Analysen kommunal verfügbarer Daten sowie Beratung und Unterstützung von Kommunen zu aktuellen kommunalen Schwerpunktthemen in empirischen Fragen

Kurzbiographie

seit April 2024 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKPE

2020-2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department Stadt- und Umweltsoziologie, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ: Formative Evaluation im Forschungsprojekt „Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune“

2020-2022 Freiberufliche Projektleitung und Bearbeitung des Projekts „Fortschreibung eines Berichtes zur sozialen Lage der Opfer der SED-Diktatur in Thüringen“

2018-2020 Professurvertetung „Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der Hochschule Zittau / Görlitz

2017-2018 Freiberufliche Projektleitung bzw. Projektbearbeitung der Forschungsprojekte: „Ostdeutsche Eliten. Träume, Wirklichkeiten und Perspektiven.“ sowie „Dimension und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren“

2015-2017 Professurvertretung „Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2012 Professurvertretung „Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der Universität Potsdam

2008-2017 Akademischer Assistent am Lehrstuhl „Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse“ Professor Dr. Heinrich Best, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

2001-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Teilprojekt A1 „Führungsgruppen und gesellschaftliche Differenzierungsprozesse in der DDR“ Sonderforschungsbereich 580 der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2001 Freiberufliche Projektbearbeitung der Evaluation der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten einer Qualifizierungs- und Beratungseinrichtung im Freistaat Thüringen (START e.V.)

1997-2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Projekt „Armutsfalle“ am Institut für Soziologie, Universität Leipzig

1991-1997 Diplomstudium der Soziologie und Psychologie, Universität Leipzig