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25.02.2019

„Konzeptualisierung des Wirkungsbegriffs für kommunale Netzwerkarbeit“ – Bundesweites Forschungsprojekt zum Wirkungsverständnis von Netzwerken

Laufzeit: November 2017 – April 2018
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jörg Fischer

Jenseits reichlich vorhandener theoretischer Modelle zur Bestimmung von Wirkung existierte bislang keine praxisbezogene Auseinandersetzung zur Wahrnehmung von Wirkung in lokalen Netzwerken und zu der Frage, welche unterschiedlichen Verständnisse von Wirkung im Alltag lokaler Netzwerke aufeinanderprallen und wie damit in der Netzwerkpraxis umgegangen wird. Gleichzeitig mangelte es bislang an Handreichungen, wie sich Wirkung in Netzwerken praktisch angenähert werden kann.

Auftrag des Forschungsprojekts war es, innerhalb des Handlungsfelds der Kinder- und Jugendhilfe das Verständnis von Wirkung in der Netzwerkarbeit aus Perspektive der Beteiligten umfassend darzustellen und die Wahrnehmung der Wirkungsorientierung in Netzwerken zu erfassen. Der Auftrag umfasste die Erstellung eines Bericht mit
– einer Konzeptionalisierung des Wirkungsbegriffs (Was meint Wirkungsorientierung in der Netzwerkarbeit eigentlich?)
– der Herausarbeitung des konkreten Umgangs mit dem Thema Nutzen und Erfolg in kommunaler Netzwerkarbeit mittels der Befragung durch Praktiker (Wie gehen Akteure mit unterschiedlichen Erwartungen um?)
– der Darstellung des Mehrwerts von wirkungsorientiertem Handeln in Netzwerken und
– der Ausarbeitung von möglichst konkreten Handlungsempfehlungen für Praktiker in kommunaler Netzwerkarbeit u.a. zu den Fragen, wie das Thema Wirkung in die praktische Netzwerkarbeit eingebracht werden kann, wie mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen etc. umgegangen werden kann.

Die Studie “Wirkung in lokaler Netzwerkarbeit” können Sie hier herunterladen.