03.08.2026
Interview mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Amy-Louise Buse
Welche Aufgaben und Schwerpunkte liegen momentan in Ihrer Verantwortung als wissenschaftliche Mitarbeiterin?
Ich unterstütze derzeit die Kolleg*innen am IKPE in ihren vielfältigen Projekten, bin dabei aber hauptsächlich in der Organisation, Konzipierung und Durchführung unserer Austausch-Reihen für kommunale Führungspersonen im Sozialbereich. Dieses Jahr haben wir davon vier Stück geplant, zwei für Thüringer Jugendamtsleitungen und zwei für Sozialdezernent*innen, Beigeordnete und Fachbereichsleitungen. Ich kümmere mich in enger Abstimmung mit der Projektleitung um den organisatorischen Rahmen der Veranstaltungen, arbeite an der inhaltlichen Ausgestaltung des Programms und gebe auch selbst Inputs und methodische Anleitungen für einzelne Themen der Transformationsgestaltung und integrierten Arbeitsweise in den jeweiligen kommunalen Verwaltungsbereichen. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Selbstreflexion, einem Peer-to-Peer Austausch und der gemeinsamen Entwicklung von Lösungsansätzen.
Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit am IKPE? Was hat Sie besonders am IKPE gereizt, als Sie sich beworben haben?
Motivierend ist für mich insbesondere der Austausch mit den Kolleg*innen und die Einblicke in die kommunalen Strukturen und Abläufe der Daseinsvorsorge, welche die verschiedenen Projekten und Ansätze am IKPE bieten. Als Sozialarbeiterin und Wissenschaftlerin reizt mich die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Praxis sehr und ich lerne eigentlich jeden Tag etwas Neues. Diese Planungsprozesse begleiten und ein Stück weit mitgestalten zu können haben mich vom IKPE überzeugt und ich bin gespannt, was sich in den nächsten Jahren in Thüringen noch alles (weiter-) entwickeln wird.
Welche fachlichen Impulse und beruflichen Erfahrungen bringen Sie in die Arbeit am Institut ein?
Als Absolventin des Masters der Internationalen Sozialen Arbeit mit den Schwerpunktthemen Kinderschutz und partizipativer Forschung kann ich am IKPE sehr gut an meinen bisherigen Kenntnissen anschließen und diese mit den Besonderheiten kommunaler Entwicklung in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe verknüpfen. Meine Arbeit in internationalen Projekten haben mir gezeigt, wie wichtig der Transfer zwischen Forschung und Praxis, aber auch der Einbezug lokaler Gegebenheiten und der Perspektive von Betroffenen und Fachkräften ist, um nachhaltige und effektive Lösungen für soziale Problemlagen zu entwickeln und Teilhabe zu ermöglichen.
Außerhalb des IKPEs arbeite ich in einem Projekt der Fachhochschule Erfurt, das sich mit der Implementierung von Netzwerkstrukturen im Kinderschutz beschäftigt. Auch hieraus kann ich meine Kenntnisse über Policy-Ansätze und Praxisforschung in die Arbeit am Institut übertragen.
Bildquelle: IKPE e.V. / Andreas Bauer
Ansprechpartnerin:
wissenschaftliche Mitarbeiterin Amy-Louise Buse, amy-louise.buse(at)ikpe-erfurt.de







