19.05.2022
IKPE unterwegs… in Arnstadt
Arnstadt/19.05.2022. Ein größerer Blick in die Zukunft stand zwei Tage bei der AWO AJS gGmbH Thüringen auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 18. und 19. Mai 2022 in der Stadtbrauerei Arnstadt darüber beraten, wie die Alten-, Jugend- und Sozialhilfe in den künftigen Jahren gestaltet werden soll. „AJS 2030: Potentiale – Strategie – Wirkung“ lautete das Thema der Klausurtagung mit dem nicht unwichtigen Untertitel „Sozialwirtschaft gemeinsam, neu, sozial und nachhaltig denken“.
Wir waren dazu eingeladen worden, eines der beiden Input-Referate zu halten und damit einen innovativen Einstieg in die Klausur zu geben. Dr. Theresa Hilse-Carstensen, stellvertretende Institutsleiterin des IKPE, sprach zu den Potentialen in Thüringen, bezogen auf die demografische Situation in Thüringen hinsichtlich Einwohnerzahl, Kinder, Alter oder Fachkräften bzw. Beschäftigung. „Mit dieser Analyse und den sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen ist es möglich, klare Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ausgangspunkt für die Gestaltung künftiger Aufgaben muss in jedem Fall die Faktenlage sein“, so Dr. Hilse-Carstensen. Für eine Strategie bis in das nächste Jahrzehnt bedeute das zwingend, heute schon an morgen zu denken, zu planen, sich zu vernetzen, kooperativ unterwegs zu sein und die Trends der Zeit zu erkennen. „Das bedeutet ebenso, in diesem täglichen Lernprozess einfach mal Neues zu wagen, sich kompetente Partner zu suchen und positiven Veränderungen aufgeschlossen zu begegnen“, untersetzt die stellvertretende IKPE-Leiterin die Vorstellungen einer innovativ wie nachhaltig gestalteten Strategie für die Zukunft. Dafür stünden auch die Angebote des IKPE an die Kommunen für ihre Sozialplanung 3.0.
Sehr interessiert nahmen die Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe, den Beratungsstellen, der Kita und ambulanten wie stationären Pflege auch die Einblicke in die Arbeit des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) auf. Dazu gehörten Stichpunkte wie die Beratung und Prozessbegleitung kommunaler Sozialplanerinnen und Sozialplaner in den Landkreisen und kreisfreien Städten bei der strategischen Sozialplanung, der Aufbau und die Pflege von Netzwerken oder das Herauskristallisieren von Bedarfen der Bevölkerung, um eine regional passende kommunale Daseinsvorsorge möglichst nachhaltig gestalten zu können.
Mit einem Ausblick in die Zukunft fasste die Thüringer Geschäftsführerin der AWO AJS gGmbH Katja Glybowskaja die beiden Klausurtage abschließend zusammen: „Für die Zukunft als sozialwirtschaftliches Unternehmen gut aufgestellt sein, das war das Ziel unserer Klausurtagung. Die gut aufbereiteten, verständlich kommunizierten Demografie-Daten des IKPE helfen uns dabei zu planen, in welchen Regionen Thüringens zukünftig welche Bedarfe entstehen werden.“
Wir bedanken uns beim Veranstalter AWO AJS gGmbH für die Möglichkeit, das IKPE vorzustellen und unsere Ansatzpunkte mit dem Einführungsvortrag von Dr. Theresa Hilse-Carstensen zur Unternehmensstrategie 3.0 zu präsentieren.
plb/ikpe

In verschiedenen Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Zukunftsstrategie.
Foto: AWO AJS gGmbH Thüringen






