27.01.2025
Strategien gegen Folgen von Kinderarmut: Gemeinsamer Austausch des IKPE mit politischen Entscheidungsträger*innen
Am 21.01.2025 hatte das IKPE die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Ekin Deligöz, die Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, Katharina Schenk, und den Oberbürgermeister der Stadt Jena, Dr. Thomas Nitzsche, zu einem gemeinsamen Austausch zu Gast.
Im Fokus des Treffens stand die Entwicklung präventiver Ansätze zur Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut. Ziel ist es, die Netzwerke zwischen Kommunen, Ländern und dem Bund in der sozialpolitischen Gestaltung zu stärken und neue Impulse für die Zusammenarbeit zu setzen. Kinderarmut ist eine Herausforderung, der nur gemeinsam durch starke Netzwerke und innovative Ansätze begegnet werden kann. Durch den strategischen Austausch soll der Dialog zwischen den verschiedenen politischen Ebenen intensiviert werden und wichtige Einblicke in die Perspektiven der Kommunen gegeben werden.
Im Rahmen des Treffens wurden die Umsetzung der Kommunalen Sozialstrategie, das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ und die Präventionsketten thematisiert. Insbesondere das Projekt der Präventionsketten ist darauf ausgerichtet, sozial benachteiligten Kindern und Familien präventive und passgenaue Unterstützung zu bieten. Neben den fachlichen Inputs bot das Treffen den Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.
Dem Treffen voraus ging eine Teilnahme von Frau Ekin Deligöz (BMAS) und Herrn Prof. Dr. Jörg Fischers (IKPE) an der Kinder-Uni der Fachhochschule Erfurt zum Thema Kinderarmut. Unter dem Titel „Wenn alle könnten, wie sie gerne würden“ diskutierten Frau Deligöz und Herr Fischer mit 250 kleinen und großen Gästen über Ursachen und Folgen von Kinderarmut.
Bildquelle links: Josefine Strüning / IKPE e.V., Bildquelle rechts: Grit Gröbel / FH Erfurt







