06.08.2015

Die Projekte im Einzelnen

Verein Miteinander
Laufzeit: Februar – August 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Maria Schmidt
MITEINANDER e.V. ist ein Verein für systemische Sozialarbeit, der mit dem Aufbau und der Etablierung sozialräumlicher Helferkreise in den ländlichen Regionen in Thüringen um Sonneberg, Neuhaus am Rennweg und Eisfeld zahlreiche diverse Teilhabeangebote für Menschen mit ambulanten Assistenz- und Unterstützungsleistungen geschaffen hat und dabei auf das ehrenamtliche Engagement der Mitbürger*innen setzt. Vorhandene Hilfestrukturen und die Kooperation mit unterschiedlichsten Netzwerkpartnern werden genutzt und ergänzt um aktiv zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beizutragen und somit eine inklusionsfördernde nachhaltige Sozialraumentwicklung voranzutreiben.
Das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V. (IKPE) wurde beauftragt, den Einfluss der Einbindung von Ehrenamtlichen in diese professionellen ambulanten Assistenz- und Unterstützungsleistungen zu prüfen.

Evaluation der Konzeptentwicklungsphase in den Modellkommunen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen
Laufzeit: August 2017 – Februar 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Zum Sammeln von ersten Praxiserfahrungen und der Vorbereitung einer flächendeckenden Implementierung des Landesprogramms wurde in den beiden Modellkommunen Altenburger Land und Kyffhäuserkreis die Konzeptentwicklungsphase modellhaft erprobt und vom IKPE evaluiert. Ziel des Projektes war eine explorative Erkundung des planerischen und konzeptionellen Vorgehens von kommunalen Akteuren bei der Entwicklung eines lokalen Plans für das Landesprogramm. Die kommunalen Akteure waren während dieser Phase zu einem bedeutenden Teil auf die eigenen Vorerfahrungen im Rahmen des Auditverfahrens und die Auslegung der bislang existierenden Aussagen und Befunde des Landes angewiesen und konnten demzufolge in ihrer Pilotfunktion nicht auf Vorbildmodelle in der Entwicklung derartig angelegter Pläne in der lokalen Familien- und Generationenpolitik zurückgreifen. Die Ergebnisse flossen in die landesweite Ausgestaltung des Programms ein.

„impakt integration“ – Programm der Wübben Stiftung zur Entwicklung kommunaler Bildungsstrategien für jugendliche Neuzugewanderte
Laufzeit: Mai 2016 – März 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Das Projekt “impakt integration“ unterstützt 15 Kommunen dabei, innerhalb der Verwaltung eine Strategie zur Integration jugendlicher Neuzugewanderter zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Dabei werden nachhaltige Strukturen für das ressortübergreifende Zusammenarbeiten gebildet und nachhaltige Projekte mit Trägern und Akteuren aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft vor Ort aufgebaut, um jugendlichen Neuzugewanderten Bildungserfolg und Arbeitsmarktzugänge zu ermöglichen.

IMPAKT-INTEGRATION-NEG-GRUENDie Evaluation begleitete das Programm über den gesamten Zeitraum von insgesamt drei Jahren (2016 – 2018). Evaluiert wurden dabei die unterschiedlichen Programmbausteine – von Akademieveranstaltungen, Netzwerktreffen und der Wirkung des kommunalen Entwicklungsbudgets, bis hin zur Prozessbegleitung durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.
Damit die Wirkungen der Programmbausteine optimal evaluiert werden konnten, kamen unterschiedliche, sowohl quantitative als auch qualitative Methoden der Datenerhebung und -auswertung zum Einsatz.

Punktrichter – Verknüpfung der Angebote des Jugendfreizeitsports mit Angeboten der Jugendsozialarbeit
Laufzeit: 2015 – 2017
Projektleiter: Christoph Huth
Der Boxverein Weimar e.V. verknüpft im Rahmen seiner Projektidee den sportlichen Fokus der bestehenden Angebote des Vereins mit dem Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit in Form einer Betreuung, Beratung und Begleitung der Jugendlichen im westlichen Teil der Stadt Weimar.
Die Evaluation begleitete das Projekt über den gesamten Zeitraum von drei Jahren (2015 – 2017). Es wurde die Erreichung der Projektziele einschließlich der Wirkung auf die Adressaten überprüft. Dabei wurden sowohl quantitative als auch qualitative Erhebungsmethoden eingesetzt, um die erreichten Ziele des Projekts zu erfassen und die Wirkungen bei den Adressaten aus deren subjektiver Wahrnehmung verstehen und beschreiben zu können.