23.10.2025
Fachtag “Zuversicht braucht Vertrauen – Ableitungen des 17. Kinder- und Jugendberichts für die Thüringer Kinder-und Jugendhilfe“
21. Oktober 2025, 9:30 –15:30 Uhr | Freie evangelische Gemeinde Erfurt FeG, Heinrichstraße 102, 99092 Erfurt
Am 21. Oktober 2025 fand in Erfurt der Fachtag „Zuversicht braucht Vertrauen – Ableitungen des 17. Kinder- und Jugendberichts für die Thüringer Kinder- und Jugendhilfe“ statt. Rund 90 Fachkräfte aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung folgten der Einladung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (TMSGAF) und des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung e. V. (IKPE). Gemeinsam diskutierten sie, welche Impulse der Bericht für die Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen gibt. Auch Studierende der Fachhochschule Erfurt beteiligten sich aktiv und brachten die Perspektive der kommenden Fachkräftegeneration ein.
Nach der Begrüßung durch Constanze Graf (TMSGAF) und einem Grußwort von Sozialministerin Katharina Schenk stellte Prof‘in Dr. Karin Böllert (Universität Münster), Vorsitzende der Sachverständigenkommission, die zentralen Leitlinien des 17. Kinder- und Jugendberichts vor. Sie betonte, dass die Empfehlungen unter anderem darauf abzielen, politische und fachliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirksame Kinder- und Jugendhilfe fördern. Um jungen Menschen Zuversicht und Vertrauen zu geben, ist insbesondere die enge Zusammenarbeit der relevanten Akteurinnen und Akteure entscheidend.
Anschließend zeigte Prof. Dr. Jörg Fischer (Fachhochschule Erfurt / IKPE) auf, welche Herausforderungen und Chancen sich insbesondere in Ostdeutschland ergeben und wie die Kinder- und Jugendhilfe junge Menschen in einem gesellschaftlichen Wandel stärken kann.
Dialog zwischen Politik, Praxis und Wissenschaft
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stand die Frage, wie Politik, Praxis und Wissenschaft gemeinsam dazu beitragen können, die Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zu gestalten.
Praxisnahe Vertiefung am Nachmittag
Am Nachmittag boten fünf Thementische Gelegenheit, praxisnahe Fragen zu diskutieren – unter anderem zu Inklusion, Mitbestimmung, Trägerstrukturen und sozialer Teilhabe. Die Gespräche zeigten, dass es in Thüringen bereits viele gute Ansätze gibt, zugleich aber kontinuierlicher Austausch und gemeinsame Verantwortung entscheidend bleiben, um die Kinder- und Jugendhilfe nachhaltig zu stärken.
Das ausführliche Programm finden Sie unten:
Die Präsentationen der Vorträge stehen hier zum Download bereit.
-
Vortrag „Jungsein können mit Vertrauen und Zuversicht -wie die Kinder-und Jugendhilfe vertrauenswürdig und wirkungsvoll wird!“ , Prof‘inDr. Karin Böllert, Vorsitzende der Sachverständigenkommission des 17. Kinder-und Jugendberichts, Universität Münster
- Vortrag „Aufwachsen in Ostdeutschland – Herausforderungen für junge Menschen und die Kinder-und Jugendhilfe“ , Prof. Dr. Jörg Fischer, Fachhochschule Erfurt/IKPE und Mitglied der Sachverständigenkommission des 17. Kinder-und Jugendberichts
Danksagung
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen, die den Fachtag mitgestaltet und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, insbesondere den Referentinnen und Referenten, Moderatorinnen und Moderatoren, Teilnehmenden aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung sowie den Studierenden der Fachhochschule Erfurt für ihre engagierte Mitwirkung und wertvollen Impulse.


















