12.09.2019

Die Projekte im Einzelnen

Prozessbegleitung zur Einrichtung und Gestaltung eines Fachdienstes „Prävention“ im Fachbereich Jugend des Landkreises Göttingen
Laufzeit: Januar 2019 – Juni 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Auf der Basis eines dialogorientierten Ansatzes wurden gemeinsam mit den Beschäftigten die Grundlagen geschaffen, um einen funktionierenden Fachdienst zu etablieren, die Einbettung in die öffentliche Verwaltung zu gewährleisten und die Mitwirkung der Beschäftigten zu sichern. Dazu wurden in einem ersten Schritt ein Prozess zur Initiierung eines präventiven Ansatzes geschaffen. Im Anschluss daran konnten ein regionales Präventionskonzept formuliert und sinnvolle Schnittstellen festgelegt werden. Drittens wurde ein Aufgabengebilde entwickelt, welches den Verantwortungsbereich eines neu zu gründenden Fachdienstes Prävention umschreibt und die vorhandenen Kompetenzen sowie personellen Ressourcen bestmöglich stärkt und zusammenführt.

Kommunale Berichtserstattung in Thüringen. Das Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberichtswesen im landesweiten Vergleich
Laufzeit: Juli 2011 – April 2012
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Das Projekt wurde vor Gründung des IKPE durchgeführt, dient aber als Basis für die programmatisch-empirische Arbeit des Instituts und bildet somit den Grundstein für eine Stärkung kommunaler Gestaltungsfähigkeit durch das IKPE. Im Rahmen des Projektes wurden alle zugänglichen kommunalen Berichte in der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik erfasst und hinsichtlich ihrer darin genutzten Indikatoren zur Beschreibung von Lebenslagen analysiert. Als Ergebnis konnte eine unterschiedliche empirische Sättigung in verschiedenen Politikfeldern nachgewiesen und hinterfragt werden. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wenig abgestimmt das kommunale Berichts- und Planungswesen zwischen den verschiedenen Zuständigkeiten und mit Blick auf die Lebensbereiche war. In einem zweiten Schritt konnten diese Erkenntnisse mittels einer Befragung bei politischen Entscheidungsträgern hinsichtlich deren Erwartungen gegenüber Berichten und Planungsdokumenten herausgearbeitet werden. Deutlich wurde dabei, welche Lücken zwischen Fachwelt und Politik vorhanden waren und wie damit gelingend umgegangen werden kann.