11.09.2019

Die Projekte im Einzelnen

Prozessbegleitung der Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte bei der Umsetzung des Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“
Laufzeit: Januar – Dezember 2019
Projektleitung: Dr. Theresa Hilse-Carstensen
Teilnehmende Landkreise und kreisfreien Städte: Altenburger Land, Eichsfeld, Eisenach, Erfurt, Hildburghausen, Jena, Kyffhäuser Kreis, Nordhausen, Saale-Orla-Kreis, Schmalkalden-Meiningen, Sömmerda, Sonneberg, Suhl, Wartburgkreis, Weimar und Weimarer Land
Mit Beginn des Jahres 2019 geht die Entwicklung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ einen wesentlichen Schritt weiter. Nach der Erprobungsphase in zwei Modellkommunen folgt die flächendeckende Umsetzung des Landeprogramms in den Thüringer Gebietskörperschaften. Die Programmatik des Landesprogramms muss nun in die je kommunale Planungspraxis übersetzt werden. Das IKPE berät zu zentralen Fragen und Prozessschritten der Umsetzung des Landesprogramms vor Ort und kann dabei u.a. auf die Expertise der wissenschaftlichen Begleitung des Landesprogramms bis 2018 zurückgreifen. Auf Landesebene organisiert das IKPE darüber hinaus regelmäßige Netzwerktreffen zum überregionalen, interkommunalen fachlichen Austausch.

Wissenschaftliche Begleitung des TMASGFF bei der Entwicklung des Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“
Laufzeit: 2015 – 2018
Projektleitung: Dr. Theresa Hilse-Carstensen
Mit dem Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ geht ein Paradigmenwechsel einher, sowohl hinsichtlich der bisherigen Planungspraxis, der Mitwirkung von freien Trägern und Familien als auch in Bezug auf die Gestaltung einer bedarfsgerechten Sozial- und Bildungsinfrastruktur. Der Fokus liegt auf Familie und auf der Gestaltung einer Infrastruktur aus dem Blickwinkel von Familie. Dieser Paradigmenwechsel findet sich in der Konzeption, der Prozessgestaltung und -umsetzung des Landesprogramms wieder und ist sowohl in Thüringen als auch bundesweit einmalig. Daher ist das Programm von Anbeginn an als lernendes Programm angelegt, in dem Lernerfahrungen von der Landesebene, den Landkreisen und kreisfreien Städten reflektiert und Prozesse angepasst werden können, mit dem übergeordneten Ziel eines langfristigen Aufbaus von Sozial- und Bildungsinfrastruktur, der sich an den Bedarfen der Familien in Thüringer Kommunen ausrichtet.
Das IKPE hat diesen Lernprozess in Form einer wissenschaftlichen Prozessbegleitung und einer bedarfsgerechten strategischen Beratung des zuständigen Fachreferats im TMASGFF seit dem Jahr 2015 fachlich unterstützt. Diese Begleitung bestand konkret aus:
(1) Moderation und Organisation von Veranstaltungen,
(2) strategische und wissenschaftliche Prozessbegleitung des TMASGFF,
(3) Evaluation der Umsetzung des Landesprogrammes,
(4) Prozessbegleitung der Modellkommunen Kyffhäuserkreis und Altenburger Land bei der Erstellung eines integrierten Planes.