24.03.2026

Das IKPE beim 11. Thüringer Sozialgipfel

Am 17. März 2026 fand im Thüringer Landtag der 11. Thüringer Sozialgipfel unter dem Motto „Zukunft. Gemeinsam. Sozial. Gestalten.“ statt. Die Veranstaltung, organisiert von der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. gemeinsam mit weiteren Partnern, bot erneut eine wichtige Plattform für den Austausch zu aktuellen sozialen Herausforderungen im Freistaat.

Im Fokus stand die Frage, wie sich Strategien, Bedarfe und soziale Realität in Thüringen stärker miteinander verzahnen lassen – und welche Rolle eine integrierte Sozialplanung für zukunftsfähige, gerechte Lebensverhältnisse spielt. In Impulsen und Diskussionen wurde deutlich: Fachbereichsübergreifende, sozialraumorientierte Ansätze sind ein zentraler Hebel, um wirksame und nachhaltige Strukturen in den Kommunen zu schaffen.

Im Anschluss an zwei Grußworte durch den LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. und den Thüringer Landtag sowie einem fachlichen Impuls von Prof. Dr. Holger Wunderlich von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften arbeiteten die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops an konkreten Fragestellungen weiter. Das IKPE gestaltete gemeinsam mit dem KOSS plus des LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. den Workshop „Lebensqualität im Wandel – integrierte Planung für vitale ländliche Räume“.

Rund 20 Teilnehmende diskutierten hier engagiert zentrale Herausforderungen für gleichwertige Lebensverhältnisse in Thüringen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie integrierte kommunale Sozialplanung – insbesondere im Zusammenspiel von Kommunen und freier Wohlfahrtspflege – zur Stärkung von Lebensqualität, Teilhabe und Kooperation in ländlichen Räumen beitragen kann. Auf Basis eines partizipativen Foresight-Prozesses wurden praxisnahe Ansätze reflektiert und konkrete Handlungsschritte erarbeitet.

Die Ergebnisse flossen in die abschließende Podiumsdiskussion ein, an der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden teilnahmen. Der Sozialgipfel machte deutlich: Integrierte Sozialplanung ist in Thüringen bereits breit etabliert – nun gilt es, die bestehenden Ansätze weiter auszubauen und gemeinsam zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

 

Bildquelle: IKPE e.V.