Präventionsketten sind ein mittlerweile im gesamten Bundesgebiet angewandter Strukturansatz, um einen Rahmen für integrierte Gesamtstrategien auf kommunaler Ebene zu schaffen, wodurch Angebote innerhalb der öffentlichen Verwaltung sowie im Zusammenspiel mit den freien Trägern und anderen Akteuren der Zivilgesellschaft besser vernetzt werden können. Mittels des Präventionsansatzes sollen Menschen entlang ihrer Biografie ineinandergreifende und gut aufeinander abgestimmte Angebote nutzen können, um gerade in herausfordernden Lebensphasen und Benachteiligungssituationen die Unterstützung unter Wahrung ihrer eigener Potentiale zu bekommen, die für eine gelingende Lebensführung notwendig sind. Als ein besonderes Potential Thüringens dient das flächendeckende Vorhandensein stabiler integrierter Planungsstrukturen und eine landes- und kommunalpolitische Agenda, in der diese integrierten Ansätze bereits verankert sind. Dieses Alleinstellungsmerkmal führt in der weiteren Fortentwicklung zu der Herausforderung, die Angebotsstrukturen noch besser fachübergreifend ineinander zu verzahnen und die vorhandenen Modernisierungsansätze programmatisch stärker zusammenzubringen. Dies macht Präventionsketten in Thüringen so besonders und notwendig.

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Ansprechpartnerin: Dr. Viviane Vidot

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