Ein nahtloser Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt ist ein komplexer Prozess, der u.a. mit der Teilhabe von Jugendlichen am Schulalltag, sowie der Berufsorientierung einhergeht. Gelingt dies nicht, können Menschen in Arbeitslosigkeit sowie ein Nichterlernen von Eigenverantwortung „rutschen“. Hier braucht es u.a. geeignete kommunale Strukturen, die die Menschen auffangen und (wieder) in den Arbeitsmarkt führen. Um erfolgreich in diesem herausfordernden Arbeitsfeld von als schwierig erreichbar geltenden Menschen begleiten und unterstützen zu können, bedarf es einer hohen Reflexivität im eigenen fachlichen Handeln sowie eines hohen Maßes an Professionalität. Aus Landessicht sind innovative Ansätze gefordert, die künftig neue Akzente in der Beschäftigungsförderung setzen.
Wie finden junge und bzw. oder langzeitarbeitslose Menschen den Weg zu einer Behörde oder Institution, die ihnen Hilfe- und Unterstützungsangebote bietet? Wie können diese auch in schwierigen Lebenslagen erreicht, unterstützt und begleitet werden? Wie lässt sich ein Verbleib in den Angeboten und eine nachhaltige Inanspruchnahme sichern? Das sind zentrale Fragen für Behörden, Leistungsanbieter und Projektträger im Feld der Beschäftigungsförderung. Genau dies zu reflektieren und Antworten darauf zu finden ist Kern des Angebotes des IKPE.
Das Institut für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) bietet die wissenschaftliche Begleitung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und folgenden zwei Teilprojekten an:
1) OTEGAU Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH, Gera
2) Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. (BWTW)
Ziel ist es, zwei Projektansätze zu unterstützen und zu hinterfragen sowie die Erkenntnisse in Empfehlungen für die Ausgestaltung der neuen ESF-Förderperiode nach 2022 zu transferieren.

+++ Weitere Informationen folgen in Kürze +++

Wissenschaftliche Begleitung der Fortentwicklung der ESF-Beschäftigungsförderung im ESF
Laufzeit: 01.01.2021 bis 30.09.2021
Ansprechpartner*in: Frau Laurence Frank sowie Herr Kariem Soliman