02.11.2026 | 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr | Jagdschloss Glienicke, Postdam

Die inklusive Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe stellt Kommunen, Länder und freie Träger vor komplexe fachliche und strukturelle Herausforderungen.

Es braucht eine bewusste fachliche Auseinandersetzung mit innovativen Konzepten, die vorhandene Ressourcen kooperativ bündelt und der Gesamtverantwortung der Kinder- und Jugendhilfe gerecht wird.

Dabei kommt der Jugendhilfeplanung eine Schlüsselrolle zu. Sie verbindet Analyse, strategische Steuerung und die Beteiligung unterschiedlichster Akteur/innen. Obwohl inklusive Jugendhilfeplanung bislang selten strategisch verankert ist, wächst das Interesse deutlich.

In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) freuen wir uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Zielgruppe

Der Fachtag richtet sich bundeslandübergreifend an:

  • Kommunale und bezirkliche Jugendhilfeplaner/innen und Landesjugendhilfeplaner/innen
  • Leitungen von Jugendämtern
  • Vertreter/innen aus Politik, Fachpraxis des öffentlichen und der freien Träger mit thematischem Bezug

Programm

Detaillierte Informationen zum Programm können Sie dem folgenden Flyer entnehmen.

Anmeldung

Anmelden können Sie sich über folgenden Link. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro.

Ansprechpartnerin

Julia Bäring
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Programm „Thüringer Präventionsketten“
julia.baering(at)ikpe-erfurt.de
0361 30257 – 609

Wie bleiben Kommunen handlungsfähig, wenn Haushaltsdruck, demografischer Wandel, Daseinsvorsorge und neue Steuerungsanforderungen gleichzeitig bewältigt werden müssen?

Mit dieser Frage haben wir uns auf der IKPE-Jahrestagung am 1. Juli 2026 in Erfurt gemeinsam mit kommunalen und fachpolitischen Akteur*innen beschäftigt. Im Mittelpunkt stand, wie integrierte Sozialplanung, Präventionsketten und Pflegestrukturplanung noch stärker zusammengedacht und erfolgreich in die kommunale Praxis übersetzt werden können.

Drei zentrale Erkenntnisse nehmen wir mit:
Handlungsfähigkeit entsteht durch Weiterentwicklung.
Kommunen bleiben handlungsfähig, wenn sie bewährte integrierte Planungsansätze mit neuen Konzepten verbinden und so soziale Infrastruktur, Prävention und Daseinsvorsorge vorausschauend weiterentwickeln.
Prävention muss auch unter Druck handlungsleitend bleiben.
Gerade bei knappen Ressourcen braucht es einen klaren Blick darauf, welche Angebote vor Ort tatsächlich benötigt werden, wie vulnerable Gruppen erreicht werden und wie präventive Daseinsvorsorge langfristig gesichert werden kann.
Umsetzung gelingt nur gemeinsam.
Datenbasierte Planung, Beteiligung, ressortübergreifende Zusammenarbeit, Sozialraumorientierung und interkommunale Kooperation sind zentrale Voraussetzungen für kommunale Handlungsfähigkeit.

Ein herzlicher Dank gilt der Thüringer Sozialministerin Katharina Schenk für ihr Grußwort, Prof. Dr. Theresa Hilse-Carstensen für den facettenreichen und fachlich fundierten Impuls sowie Prof. Dr. Jörg Fischer für die fachliche Begleitung des Tages, die Eröffnung und die Moderation der Podiumsdiskussion.

Ebenso danken wir allen Teilnehmenden der Podiumsdiskussion und den Praxisexpert*innen an den Thementischen: Stefan Nüßle, Sven Gregor, Ralf Kirsten, Kathleen Lützkendorf, Prof. Dr. Michael Behr, Katja Maurer und Christiane Maurer.

Wir nehmen viele wertvolle Impulse für unsere praxisorientierte Forschung, Prozessbegleitung und den weiteren Austausch mit den Thüringer Kommunen mit. Die Tagung hat erneut gezeigt: Kommunale Handlungsfähigkeit entsteht dort, wo Politik, Verwaltung, Planung und Praxis gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Lesen Sie hier die Dokumentation zur Tagung:

Bildquelle: IKPE e.V.

Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

Wie kann gendersensible Planung in kommunalen Strategien sichtbar, anschlussfähig und praktisch umsetzbar werden? Die Online-Ideenwerkstatt nimmt diese Frage aus der Perspektive kommunaler Sozialplanung in den Blick. Den Auftakt bildet ein kurzer Input der Prozessbegleitung kommunaler Sozialstrategien in Thüringen: Ausgehend von Ergebnissen der Strategienanalyse wird gezeigt, wie Genderaspekte bislang in kommunalen Zielsetzungen erscheinen, etwa als Querschnittsthema, Planungsmaßstab oder in Bezug auf spezifische Lebenslagen.

Ergänzt wird der fachliche Einstieg durch einen Praxisimpuls, der konkrete Erfahrungen und Umsetzungsansätze aus der kommunalen Planung aufgreift.

Im Mittelpunkt steht anschließend der gemeinsame Austausch mit Planenden: Welche Zugänge haben sich bewährt? Wo bestehen Unsicherheiten? Und wie lässt sich gendersensibles Planen stärker in integrierte kommunale Planungsprozesse einbinden?

Das genaue Programm der Werkstatt wird in Kürze auf dieser Seite verfügbar sein.

Der Termin ist vorbehaltlich finaler Abstimmung vorgesehen.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Sozialplaner*innen und Planungsverantwortliche in Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus sind Fachkräfte aus angrenzenden Planungs- und Handlungsbereichen, Gleichstellungsbeauftragte, Koordinationskräfte sowie weitere Interessierte aus Verwaltung, Fachpraxis und kommunalen Netzwerken herzlich eingeladen.

Anmeldung

Die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet. Alle weiteren Informationen erhalten Sie mit Ihrer Einladung.

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Inga Döbel, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Prozessbegleitung kommunaler Sozialstrategien in Thüringen
Fon: 0361 30257-610
E-Mail: inga.doebel(at)ikpe-erfurt.de

24.06.2026 | Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

Die „Thüringer Online-Fachgespräche“ sind ein bewährtes digitales Veranstaltungsformat, das viermal jährlich stattfindet. Im Mittelpunkt stehen inspirierende Ansätze und Erfahrungen zu Präventionsketten sowie angrenzenden Themen. Die Fachgespräche laden zum Austausch ein und setzen neue Impulse für die kommunale Praxis.

Thematischer Schwerpunkt: Kinderbeteiligung leben – Der Kindergipfel des Landkreises Gotha

Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Perspektiven einzubringen und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die ihr Leben betreffen. Gerade im Kontext von Präventionsketten stellt sich für Kommunen die Frage, wie Beteiligungsprozesse wirksam und nachhaltig gestaltet werden können, sodass Anliegen junger Menschen sichtbar werden und in kommunale Prozesse einfließen.

Wie dies gelingen kann, zeigt das Praxisbeispiel des Landkreises Gotha:

Dort findet seit vielen Jahren der Kindergipfel statt, bei dem Kinder und Jugendliche gemeinsam an ihren Vorstellungen für eine lebenswerte Zukunft arbeiten. In Workshops zu unterschiedlichen Themen entwickeln sie Forderungen an Politik und Entscheidungsträger sowie eigene Selbstverpflichtungen.

In der Veranstaltung geben die Organisator:innen Einblicke in die Gestaltung und Weiterentwicklung des Formats. Sie berichten davon, wie das Format konkret organisiert wird, wie Ergebnisse wieder aufgegriffen werden und welche Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren sich über die Jahre gezeigt haben.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Rückfragen und Austausch. Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche kommunale Kontexte anschlussfähig sind, und nehmen Sie Impulse für die eigene Praxis mit.

Das Programm können Sie hier abrufen.

Die Praxisexpert:innen

  • Frau Schüttlöffel-König, Sozialarbeiterin im Jugendamt (Landkreis Gotha)
  • Herr Jakob, Jugendamtsleiter (Landkreis Gotha)

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Koordinationskräfte von Thüringer Präventionsketten in Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus sind weitere Fachkräfte und Interessierte aus Thüringen herzlich eingeladen.

Anmeldung

Neugierig geworden?

Bitte melden Sie sich hier bis zum 23.06.2026 für die Veranstaltung an.

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Svenja Ossenbrüggen, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Programm Thüringer Präventionsketten
Fon 0361 30257-605
svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

27.05.2026 | Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

Die neue Veranstaltungsreihe „Präventionsketten im Fokus – Erfahrungen von Landkreisen für Landkreise“ ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten. Sie bringt Landkreise miteinander ins Gespräch und stellt Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die besonderen strukturellen Rahmenbedingungen von Landkreisen, die beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Präventionsketten eigene Herausforderungen, aber auch besondere Gestaltungsspielräume mit sich bringen.

Thema: Einbindung von Bürgermeister:innen und Landrät:innen in Präventionsketten

Unterstützung auf der Führungsebene ist einer der zentralen Bedingungen für das Gelingen von Präventionsketten. Koordinationskräfte in Landkreisen stehen dabei vor der Herausforderung, sowohl Bürgermeister:innen als auch Landrät:innen für die Präventionsketten zu gewinnen und sie in die Präventionskettenarbeit einzubinden. Wie geht man hierbei idealerweise vor? Welche Ansätze haben sich bewährt?

Auf diese Fragen geben unsere Good-Practice-Beispiele in der Veranstaltung eine Antwort:

In Schmalkalden-Meiningen wurden bürger:innennahe Gespräche in einem Großteil der Sozialräume rund um die inhaltliche Ausgestaltung der Präventionskette organisiert. Monika Simshäuser stellt vor, wie die Zusammenarbeit angestoßen wurde und wie Bürgermeister:innen und Landrät:innen konkret in die Präventionskettenarbeit integriert sind.

Im Anschluss gibt Myriam Lamotte-Heibrock aus dem Werra-Meißner-Kreis (Hessen) einen Einblick in ihr Vorgeben. Sie berichtet, wie sie das strategische und operative Vorgehen miteinander in Beziehung gesetzt haben und die Landrätin als aktive Unterstützerin eingebunden wurde.

Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche Landkreise anschlussfähig sind, und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihre eigene Praxis mit.

Das Programm können Sie hier abrufen.

Die Praxisexpertinnen

Schmalkalden-Meiningen (Thüringen):

  • Monika Simshäuser, Netzwerkkoordinatorin Präventionsketten

Werra-Meißner-Kreis (Hessen):

  • Myriam Lamotte-Heibrock, Fachbereichsleiterin für Jugend und Familie
  • Nicole Rathgeber, Landrätin des Werra-Meißner-Kreises

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Koordinationskräfte von Präventionsketten in Landkreisen. Darüber hinaus sind weitere Interessierte sowie Fachkräfte aus Städten herzlich eingeladen.

 

Anmeldung ist nicht mehr möglich.

 

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Svenja Ossenbrüggen, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Programm Thüringer Präventionsketten
Fon 0361 30257-605
svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

24.03.2026 | Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

Die neue Veranstaltungsreihe „Präventionsketten im Fokus – Erfahrungen von Landkreisen für Landkreise“ ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten. Sie bringt Landkreise miteinander ins Gespräch und stellt Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die besonderen strukturellen Rahmenbedingungen von Landkreisen, die beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Präventionsketten eigene Herausforderungen, aber auch besondere Gestaltungsspielräume mit sich bringen.

Thema: Aufbau tragfähiger Netzwerke

Der Aufbau tragfähiger Netzwerke ist zentraler Bestandteil kommunaler Präventionsketten. Vernetzt werden dabei unterschiedliche Handlungsebenen im Landratsamt und das Landratsamt mit seinen Gemeinden und kreisangehörigen Städten im Landkreis sowie verschiedene kommunale Handlungsfelder wie Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsförderung, Bildung und Soziales. Netzwerkaufbau schafft transparente Kommunikationsstrukturen, sichert Informations- und Wissenstransfer zwischen unterschiedlichen Ebenen und verknüpft präventive Ressourcen wirkungsorientiert.

Auf Landkreisebene ist diese Netzwerkgestaltung besonders anspruchsvoll: Große räumliche Distanzen, die Zusammenarbeit zwischen Kreis- und Gemeindeebene sowie unterschiedliche fachliche und administrative Zuständigkeiten erschweren ein abgestimmtes Vorgehen.

Wie Landkreise stabile Netzwerke aufbauen und pflegen können, zeigen zwei Good-Practice-Beispiele aus dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Düren in der Veranstaltung.

Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche Landkreise anschlussfähig sind, und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihre eigene Praxis mit.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Koordinationskräfte von Präventionsketten in Landkreisen. Darüber hinaus sind weitere Interessierte sowie Fachkräfte aus Städten herzlich eingeladen.

Anmeldung

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Svenja Ossenbrüggen, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Programm Thüringer Präventionsketten
Fon 0361 30257-605
svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

Erfurt

Bitte merken Sie sich den Termin schon vor. Details zum Inhalt folgen in Kürze.

Ansprechpartnerinnen:

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Dr. Heike Schaarschmidt
Programmleiterin „Thüringer Präventionsketten“
Fon 0361 30257-604

heike.schaarschmidt(at)ikpe-erfurt.de

Svenja Ossenbrüggen, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Programm Thüringer Präventionsketten
Fon 0361 30257-605

svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

29.04.2026 | Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

Die „Thüringer Online-Fachgespräche“ sind ein bewährtes digitales Veranstaltungsformat, das viermal jährlich stattfindet. Im Mittelpunkt stehen inspirierende Ansätze und Erfahrungen zu Präventionsketten sowie angrenzenden Themen. Die Fachgespräche laden zum Austausch ein und setzen neue Impulse für die kommunale Praxis.

Thematischer Schwerpunkt: Kommunaler Aktionsplan gegen Kinderarmut

Kinderarmut prägt den Alltag vieler Kinder und Familien und zeigt sich in zentralen Lebensbereichen wie Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe. Da Kommunen ökonomische Benachteiligung nur begrenzt beeinflussen können, sind sie in besonderer Weise gefordert, ihre Handlungsspielräume zu nutzen und Teilhabechancen gezielt zu verbessern. Dafür braucht es langfristige Strategien, ressortübergreifende Zusammenarbeit und politische Entscheidungen.

Wie ein solcher strategischer Ansatz auf kommunaler Ebene umgesetzt werden kann, verdeutlicht das Praxisbeispiel der Stadt Offenbach am Main. Dort wurde 2022 der „Kommunale Aktionsplan gegen Kinderarmut“ auf den Weg gebracht und durch das Programm „Präventionsketten Hessen: Gelingendes Aufwachsen, Kinderrechte leben“ fachlich und finanziell begleitet. Im Jahr 2025 wurde der Aktionsplan politisch beschlossen und setzt seitdem wichtige Impulse für die Unterstützung armutsbetroffener Kinder und Familien.

Im Thüringer Online-Fachgespräch geben Karin Bahlo und Bernd Hormuth Einblicke in die ressortübergreifende Entwicklung des Aktionsplans, die Arbeit der Steuerungsgruppe sowie die kommunalpolitische Einbindung im Entscheidungsprozess 2025. Sie berichten von Erfahrungen, Herausforderungen und Lernmomenten aus der Umsetzung und geben einen Ausblick auf die weiteren Schritte in 2026.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Rückfragen und Austausch. Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche kommunale Kontexte anschlussfähig sind, und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihre eigene Praxis mit.

Das Programm können Sie hier abrufen.

Die Praxisexpert:innen

  • Karin Bahlo, Koordinatorin Prävention (Offenbach am Main)
  • Bernd Hormuth, Stellvertretender Amtsleiter des Jugendamts (Offenbach am Main)

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Koordinationskräfte von Thüringer Präventionsketten in Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus sind weitere Fachkräfte und Interessierte aus Thüringen herzlich eingeladen.

Anmeldung

Neugierig geworden?

Bitte melden Sie sich bis zum 28.04.2026 für die Veranstaltung an.

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    Ihre Persönlichkeitsrechte und der Schutz Ihrer Daten sind uns wichtig. Ihre Anmeldedaten werden vom IKPE gespeichert und verarbeitet, um die Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Die antragstellende Einrichtung verpflichtet sich, den betroffenen Personen im Sinne des Art. 4 DSGVO (z. B. Mitarbeiter, Ansprechpartner, Teilnehmer im Projekt) die Kenntnisnahme der "Datenschutzerklärung" des IKPE e.V. zu ermöglichen.
    Die allgemeine Datenschutzerklärung ist über https://www.ikpe-erfurt.de/datenschutz abrufbar.

    Die Anmeldebestätigung sowie der Einwahllink werden Ihnen einige Tage nach der Anmeldung per E-Mail zugesandt.

    Ansprechpartnerin

    Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

    Svenja Ossenbrüggen, M.A.
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Programm Thüringer Präventionsketten
    Fon 0361 30257-605
    svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

    25.02.2026 | Online über Webex | 13:00 bis 14:30 Uhr

    Die neue Veranstaltungsreihe „Präventionsketten im Fokus – Erfahrungen von Landkreisen für Landkreise“ ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten. Sie bringt Landkreise miteinander ins Gespräch und stellt Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die besonderen strukturellen Rahmenbedingungen von Landkreisen, die beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Präventionsketten eigene Herausforderungen, aber auch besondere Gestaltungsspielräume mit sich bringen.

    Auftakt: Übergang zwischen Kita und Grundschule gestalten

    Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist ein wichtiger Schritt im Aufwachsen von Kindern. Kommunen stehen dabei vor der Aufgabe, diesen Übergang gut zu begleiten und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteur:innen zu stärken. Auf Landkreisebene ist dies besonders anspruchsvoll: dezentrale Strukturen und unterschiedliche Zuständigkeiten erschweren ein abgestimmtes Vorgehen. Dennoch steht die Frage im Zentrum, was brauchen junge Kinder und ihre Familien, um Übergänge gut zu meistern?

    Wie Landkreise diese Anforderung gestalten, zeigen die Good-Practice-Beispiele der Veranstaltung:

    Im Saale-Orla-Kreis (Thüringen) wurde ein Austausch- und Fortbildungsformat zwischen Fachkräften aus Kindergarten und Grundschule etabliert. Jana Einsiedel stellt vor, wie dieses Format aufgebaut ist, wie die regionalen Gruppen zusammenarbeiten und wie der generelle Austausch auf Landkreisebene organisiert wird.

    Im Anschluss geben Frau Behrens und Frau Peukert aus dem Landkreis Peine (Niedersachsen) Einblick in die Arbeit des dortigen „Bündnis Präventionsketten“. Sie zeigen auf, wie das Thema Übergang Kita-Grundschule gemeinsam begleitet wird und welche Erfahrungen, Herausforderungen und Lernprozesse das Bündnis begleitet haben – eine Arbeit, die 2025 mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet wurde.

    Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche Landkreise anschlussfähig sind, und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihre eigene Praxis mit.

    Das Programm können Sie hier abrufen.

    Die Praxisexpert:innen

    • Jana Einsiedel, Sozialplanerin & Koordinatorin Präventionsketten, Saale-Orla-Kreis (Thüringen)
    • Elisa Behrens, Koordinatorin Präventionsketten, Landkreis Peine (Niedersachsen)
    • Christine Peukert, Kitafachberatung, Landkreis Peine (Niedersachsen)

    Zielgruppe

    Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Koordinationskräfte von Präventionsketten in Landkreisen. Darüber hinaus sind weitere Interessierte sowie Fachkräfte aus Städten herzlich eingeladen.

    Anmeldung

    Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

    Ansprechpartnerin

    Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

    Svenja Ossenbrüggen, M.A.
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Programm Thüringer Präventionsketten
    Fon 0361 30257-605
    svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

    25.06.2026 | 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr | Online

    Im Lean Coffee-Veranstaltungen werden verschiedene Themen und Innovationen bezüglich der Sozialplanung diskutiert.

    Das Projekt “Teilhabe in ‘neuen’ Ankunftsquartieren stärken” ist eine interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, dem Deutschen Institut für Urbanistik und der Technischen Universität Berlin.

    Ankunftsquartiere spielen eine zentrale Rolle für das Ankommen und die Teilhabe neu zugewanderter Menschen. Doch wie entstehen solche Quartiere heute, welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Kommunen und welche Strategien haben sich in der Praxis bewährt? Der Vortrag stellt zentrale Ergebnisse eines bundesweiten Praxisforschungsprojekts vor und diskutiert Ansätze zur Weiterentwicklung von Monitoring, Ankunftsinfrastrukturen, Koproduktion und Zusammenleben in Ankunftsquartieren.

    Referentinnen:
    Dr. Julia Burgold, Deutschen Institut für Urbanistik, Fachbereich Stadtentwicklung, Recht und Soziales, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Ricarda Pätzold, Deutschen Institut für Urbanistik, Fachbereich Stadtentwicklung, Recht und Soziales, Fachbereichsleiterin

    Deutsches Institut für Urbanistik

    Projektwebsite Teilhabe in ‘neuen’ Ankunftsquartieren gestalten

    Wenn Sie Interesse haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, dann schreiben Sie an veranstaltungen(at)ikpe-erfurt.de.