2017

Braches-Chyrek, Rita/Fischer, Jörg (Hrsg.) (2017): Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. i.E.

Fischer,  Jörg/Geene, Raimund (Hrsg.) (2017): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Weinheim: Juventa. i.E.

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Michelfeit, Claudia (Hrsg.) (2017): Sozialplanung. Heft 5-6/2017 der Zeitschrift „Sozialmagazin“, 42. Jg., Weinheim: Juventa. i.E.

2016

Fischer, Jörg/Graßhoff, Gunther (Hrsg.) (2016): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. „In erster Linie Kinder und Jugendliche!“. 1. Sonderband 2016 der Zeitschrift „Sozialmagazin“, Weinheim: Juventa. (163 Seiten)

2015

Fischer, Jörg/Oelkers, Nina (Hrsg.) (2015): Soziale Arbeit im ländlichen Raum. Heft 3-4/2015 der Zeitschrift „Sozialmagazin“, 40. Jg., Weinheim: Juventa. (98 Seiten)

Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (Hrsg.) (2015): Jugend im Blick. Gesellschaftliche Konstruktionen und pädagogische Zugänge. Weinheim: Juventa. (326 Seiten)

2014

Böwer, Michael/Fischer, Jörg (Hrsg.) (2014): Frühe Hilfen. Heft 7-8/2014 der Zeitschrift „Sozialmagazin“, 39. Jg., Weinheim: Juventa. (98 Seiten)

2017

Fischer, Jörg/Geene, Raimund (2017): Kommunale Modernisierung durch Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – eine Einleitung. In: Fischer, Jörg/Geene, Raimund (Hrsg.): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Weinheim: Juventa.

Fischer, Jörg/Gerigk, Linda (2017): Frühe Hilfen als Teil einer Integrationslandschaft für Flüchtlinge. In: Fischer, Jörg/Geene, Raimund (Hrsg.): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Weinheim: Juventa.

Fischer, Jörg/Schulze, Insa (2017): Von der integrierten zur vernetzten Planung. Modernisierungsansätze in den Kommunen. In: Fischer, Jörg/Geene, Raimund (Hrsg.): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Weinheim: Juventa. i.E.

Fischer, Jörg/Geene, Raimund (2017): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung als kommunale Modernisierung – ein notwendiger, motivierender, oft aber auch steiniger Weg – ein Nachwort. In: Fischer, Jörg/Geene, Raimund (Hrsg.): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung – Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Weinheim: Juventa.

Fischer, Jörg/Braches-Chyrek, Rita (2017): Zur Bedeutung von Handlungsmethoden für die Soziale Arbeit: eine Begründung. In: Braches-Chyrek, Rita/Fischer, Jörg (Hrsg.): Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Fischer, Jörg (2017): Armut. In: Graßhoff, Gunther/Renker, Anna/Schröer, Wolfgang (Hrsg): Soziale Arbeit. Eine elementare Einführung. Wiesbaden: Springer VS.

Fischer, Jörg/Michelfeit, Claudia/Huth, Christoph (2017): Sozialplanung. In: Sozialmagazin, 42. Jg., Heft 5-6/17.

Fischer, Jörg/Draine, Jeffrey (2017): Zwischen New Deal und Trumpismus – Ansätze und Erfahrungen der Sozialplanung in den USA. In: Sozialmagazin, 42. Jg., Heft 5-6/17.

2016

Fischer, Jörg (2016): Gelingendes Netzwerkhandeln im professionellen Alltag. In: Suthues, Bettina (Hrsg.): Kommunales Bildungsmanagement und Netzwerkgestaltung: Potenziale und Herausforderungen vernetzter Bildung in der Kommune. Münster: Institut für Soziale Arbeit, S. 9-12.

Fischer, Jörg/Römer, Robert (2016): Der Ausbaustand und die Herausforderungen kommunaler Familienbildung. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in Thüringen. In: NDV – Nachrichtendienst des Deutschen Vereins, Heft 02/16, S. 73-78.

Fischer, Jörg/Graßhoff, Gunther (2016): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. In: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. „In erster Linie Kinder und Jugendliche!“. 1. Sonderband 2016 der Zeitschrift „Sozialmagazin“, Weinheim: Juventa, S. 7f.

Fischer, Jörg/Michelfeit, Claudia (2016): Sozialplanung als Teil strategischer Entwicklung von Kommunen. In: Strunk, Andreas (Hrsg.): Öffentliche Sozialplanung und die freie Wohlfahrtspflege. Baden-Baden: Nomos, S. 65-80.

Fischer, Jörg (2016): Netzwerkarbeit im kommunalen Übergangsmanagement. In: Stadt, Land, Bildung – Magazin für kommunales Bildungsmanagement, Heft 3/2016.

2015

Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (2015): Jugend: Blicke und Entwürfe der Gesellschaft – eine Einleitung. In: Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (Hrsg.): Jugend im Blick. Gesellschaftliche Konstruktionen und pädagogische Zugänge. Weinheim: Juventa, S. 7-11.

Fischer, Jörg (2015): Zuständigkeit für Jugend? – Netzwerke als kommunaler Zugang zur eigenständigen Jugendpolitik. In: Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (Hrsg.): Jugend im Blick. Gesellschaftliche Konstruktionen und pädagogische Zugänge. Weinheim: Juventa, S. 273-286.

Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (2015): Herausforderungen und Orientierungen in einer ambivalenten Moderne. In: Fischer, Jörg/Lutz, Ronald (Hrsg.): Jugend im Blick. Gesellschaftliche Konstruktionen und pädagogische Zugänge. Weinheim: Juventa, S. 313-323.

Fischer, Jörg (2015): Netzwerkarbeit in den Frühen Hilfen. Eine Reflexion zum Stand sektorenübergreifender Vernetzungsstrategien. In: SozialExtra, 39. Jg., Heft 1/15, S. 51-55.

Fischer, Jörg (2015): Sozialraumplanung als Zukunftschance! Soziale Arbeit im Lebensumfeld. In: Diakonal, Heft 1/15, S. 8.

Fischer, Jörg/Oelkers, Nina (2015): Soziale Arbeit im ländlichen Raum. In: Sozialmagazin, 40. Jg., Heft 3-4/15, S. 3.

Fischer, Jörg/Römer, Robert (2015): Zugänge zu ‚schwierigen‘ Eltern unter den Bedingungen ländlicher und kleinstädtischer Räume. In: Sozialmagazin, 40. Jg., Heft 3-4/15, S. 54-62.

Fischer, Jörg/Huth, Christoph (2015): Angebote frühkindlicher Bildung im ländlichen Raum. In: Sozialmagazin, 40. Jg. H. 3-4/15, S. 32-43.

Fischer, Jörg (2015): Lokale Projekte zur Unterstützung von Eltern ohne Erwerbsarbeit. In: Hammer, Veronika/Lutz, Ronald (Hrsg.): Neue Wege aus der Kinder- und Jugendarmut. Weinheim: Juventa, S. 234-247.

Fischer, Jörg (2015): Kommunale Netzwerke als Teil gelingender Prävention von Kinderarmut. In: Jugendhilfereport, Heft 4/15, S. 8-14.

Fischer, Jörg/Schulze, Insa (2015): Strategische Vernetzung von Politik, Wissenschaft und Verwaltung: das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V., Erfurt. In: NDV – Nachrichtendienst des Deutschen Vereins, Heft 12/15, S.630-631.

2014

Fischer, Jörg (2014): ‚Schwierige‘ Jugendliche zwischen Schule, Jugendhilfe und Jugendstraf-rechtspflege. Tagungsbericht zum 10. Thüringer Jugendgerichtstag am 6.11.2013 in Erfurt. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 25. Jg., Heft 1/14, S. 54-55.

Fischer, Jörg/Böwer, Michael (2014): Frühe Hilfen. In: Sozialmagazin, 39. Jg., Heft 7-8/14, S. 3.

Fischer, Jörg (2014): Frühe Hilfen als lokale Innovation Sozialer Arbeit. In: Sozialmagazin, 39. Jg., Heft 7-8/14, S. 30-42.

Fischer, Jörg/Böwer, Michael (2014): Frühe Hilfen nach dem Ende der Bundesinitiative 2015 – Perspektiven im Übergang von der Modellförderung zum Regelangebot. In: Sozialmagazin, 39. Jg., Heft 7-8/14, S. 88-96.

Fischer, Jörg (2014): Kinderschutz durch Netzwerkarbeit in ländlichen Räumen. In: Heinitz, S./ Herschelmann, M. (Hrsg): Kinderschutz in ländlichen Räumen. Herausforderungen, empirische Befunde und Perspektiven. Köln: Die Kinderschutz-Zentren, S. 165-183.

Fischer, Jörg (2014): Vernetzung. In: Düring, Diana et al. (Hrsg.): Kritisches Glossar der Hilfen zur Erziehung. Frankfurt am Main: IGfH-Eigenverlag. S. 376-381.

Fischer, Jörg (2014): Bedingt koordinationsfähig? In: 360 ° – das Fachmagazin für das Management im öffentlichen Sektor, Heft 25/14, S. 14-15.

Fischer, Jörg/Römer, Robert (2014): Integration von ‚schwierigen‘ Jugendlichen in die Schule aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe. In: Jantowski, Andreas/Möllers, Rigobert (Hrsg.): Unterricht im Spannungsfeld zwischen Kompetenz- und Standardorientierung. Bad Berka: Thillm, S. 185-203.

2019

Fischer, Jörg/Geene, Raimund (2019): Gelingensbedingungen der Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitswesen. Handlungsansätze und Herausforderungen im Kontext kommunaler Präventionsketten. (Studie: 59 Seiten) (Impuls: 4 Seiten)

Kretzschmar, Jens (2019): Rezension zu: Ingo Gottschalk (Hrsg.) (2019): VSOP Kursbuch Sozialplanung. Orientierung für Praxis und Wissenschaft. Springer VS (Wiesbaden), in: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245.

2016

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2016): Bedarfsgerechte Bildungs- und Sozialsteuerung in der Stadt Erfurt. Studie im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie – Finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen. (76 Seiten)

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2016): Bedarfsgerechte Bildungs- und Sozialsteuerung im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Studie im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie – Finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen. (63 Seiten)

2015

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2015): Qualitätsgerechte Entwicklung der Schuldner‐ und Verbraucherinsolvenzberatung in Thüringen. Ergebnisbericht zum Beratungs‐ und Forschungsprozess in Nordthüringen. Studie im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Fischer, Jörg/ Römer, Robert (2015): Potenziale und Grenzen sonstiger Maßnahmen Früher Hilfen. Expertise im Auftrag des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. (30 Seiten)

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2015): Bedarfsgerechte Bildungs- und Sozialsteuerung im Unstrut-Hainich-Kreis. Studie im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie – Finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen. (62 Seiten)

Fischer, Jörg/Römer, Robert (2015): Angebots- und Bedarfsanalyse im Stadtteil Walperloh. Expertise im Auftrag des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. (49 Seiten)

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2015): Familienbildung in Thüringen. Kommunale Perspektiven und die Verfügbarkeit von Angeboten. Studie im Auftrag der Stiftung FamilienSinn Thüringen. (19 Seiten)

2014

Fischer, Jörg/Huth, Christoph/Römer, Robert (2014): Qualitätsgerechte Entwicklung der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung in Thüringen. Studie im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit. (55 Seiten)

Laufzeit: 2015-2021

Ansprechpartner: Dr. Stefan Huber

Seit dem Jahr 2015 haben die Thüringer Kommunen, gefördert durch die ESF-Armutspräventionslinie, die Möglichkeit nachhaltige Strukturen zur kommunalen Armutsprävention und -bekämpfung aufzubauen. Dafür haben die beteiligten Kommunen eine*n Planungskoordinator*In eingestellt mit der Aufgabe, eine datenbasierte und bedarfsorientierte Armutspräventionsstrategie zu entwickeln. Deren Ziel ist die Verringerung bestehender Armut, insbesondere von Langzeitarbeitslosigkeit, und die Ermöglichung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von armen bzw. von armutsgefährdeten Menschen. Hierfür vernetzten sich die Planungskoordinator*Innen mit Hilfe des IKPE Thüringenweit, schreiben lokale Sozialberichte, etablieren Steuerungsgruppen innerhalb und Netzwerke mit allen relevanten Akteuren außerhalb der Verwaltung und beziehen die Bürger*Innen in die Strategieentwicklung mit ein. Es wird nicht über und für die Adressaten gesprochen, sondern diese werden aktiv einbezogen. Die Armutspräventionsstrategien befinden sich nun vielerorts in der Umsetzung. In dieser Phase ändert sich das Aufgabenspektrum der Planungskoordinator*Innen von der Bedarfs- und Angebotsanalyse hin zur Koordination der Maßnahmenumsetzung. Sie überprüfen die Wirksamkeit von Maßnahmen (Controlling), überwachen die Entwicklung vor Ort (Monitoring) und evaluieren die Maßnahmen. Zur Prozessbegleitung und -beratung der Planungskoordinator*Innen durch das IKPE gehört u.a.:

– die Unterstützung bei der Entwicklung des Armutspräventionskonzepts,

– die Vernetzung und Qualifizierung der Planungskoordinator*Innen,

– die Beratung beim Aufbau von Steuerungsstrukturen vor Ort,

– die Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Beteiligungsinstrumenten und -prozessen,

– die Unterstützung bei der Entwicklung, Ausarbeitung und Systematisierung von Zielen und Handlungsschwerpunkten für die Armutsprävention,

– die Vor- und Nachbereitung sowie Moderationen von Veranstaltungen und Gremiensitzung,

– die Unterstützung in der strategischen Kommunikation.

Laufzeit: November 2017 – April 2018
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jörg Fischer

Jenseits reichlich vorhandener theoretischer Modelle zur Bestimmung von Wirkung existierte bislang keine praxisbezogene Auseinandersetzung zur Wahrnehmung von Wirkung in lokalen Netzwerken und zu der Frage, welche unterschiedlichen Verständnisse von Wirkung im Alltag lokaler Netzwerke aufeinanderprallen und wie damit in der Netzwerkpraxis umgegangen wird. Gleichzeitig mangelte es bislang an Handreichungen, wie sich Wirkung in Netzwerken praktisch angenähert werden kann.

Auftrag des Forschungsprojekts war es, innerhalb des Handlungsfelds der Kinder- und Jugendhilfe das Verständnis von Wirkung in der Netzwerkarbeit aus Perspektive der Beteiligten umfassend darzustellen und die Wahrnehmung der Wirkungsorientierung in Netzwerken zu erfassen. Der Auftrag umfasste die Erstellung eines Bericht mit
– einer Konzeptionalisierung des Wirkungsbegriffs (Was meint Wirkungsorientierung in der Netzwerkarbeit eigentlich?)
– der Herausarbeitung des konkreten Umgangs mit dem Thema Nutzen und Erfolg in kommunaler Netzwerkarbeit mittels der Befragung durch Praktiker (Wie gehen Akteure mit unterschiedlichen Erwartungen um?)
– der Darstellung des Mehrwerts von wirkungsorientiertem Handeln in Netzwerken und
– der Ausarbeitung von möglichst konkreten Handlungsempfehlungen für Praktiker in kommunaler Netzwerkarbeit u.a. zu den Fragen, wie das Thema Wirkung in die praktische Netzwerkarbeit eingebracht werden kann, wie mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen etc. umgegangen werden kann.

Die Studie “Wirkung in lokaler Netzwerkarbeit” können Sie hier herunterladen.

Laufzeit: Januar – Mai 2019
Auftraggeber: Landkreis Göttingen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jörg Fischer

Im Rahmen einer stärkeren Betonung von präventiven Ansätzen in einer vernetzten Bildungs-, Sozial- und Gesundheitspolitik auf kommunaler Ebene stellen sich sowohl für Leitungs- wie auch Fachkräfte Herausforderungen in der programmatischen Einordnung von Prävention, der entsprechenden Ausgestaltung von Angeboten sowie der internen administrativen Anpassung. Hinzu kommt aufgrund der besonderen Situation des Landkreises Göttingen auch das Zusammenwachsen der verwaltungsinternen Binnenstrukturen, die Voraussetzung für eine gelingende Vernetzung nach außen ist.

Durch die wissenschaftliche Begleitung wird das Jugendamt partizipativ in die Lage versetzt, ein eigenes sozialräumliches Präventionsverständnis zu entwickeln und die Umsetzung im Aufbau eines neuen Fachdiensts zu konzeptionieren. Ein besonderes Merkmal ist das gemeinsame Agieren von Fach- und Leitungskräften in dem Prozess sowie die von Anfang fokussierte Vernetzung des neuen Fachdienstes mit anderen Akteuren.

Laufzeit: 2018-2019

Ansprechpartner: Jens Kretzschmar, M.A.

Auch in der öffentlichen Verwaltung kommt dem Thema Qualität, sei es in Form von Qualitätsmanagement oder der Sicherung von Angeboten durch Standardisierung, eine wachsende Bedeutung zu. Kommunale Leistungen sollen im Sinne der Adressaten transparent und im Zuge des Controllings messbar sein.

Vor diesem Hintergrund begleitet das IKPE das Team der Kinder- und Jugendhilfe im Fachbereich Allgemeiner Sozialer Dienst der Stadt Dessau-Roßlau im Rahmen einer Workshopreihe zur Dialogischen Qualitätsentwicklung bei der Entwicklung eines eigenen Qualitätsverständnisses und von Qualitätskriterien. Dazu werden gemeinsam sowohl die internen als auch die externen Gegebenheiten des ASD analysiert und Zielvorstellungen entwickelt, anhand derer letztlich Qualität messbar gemacht werden soll.

impakt integration ist ein Programm der Wübben Stiftung zur Entwicklung kommunaler Bildungsstrategien für jugendliche Neuzugewanderte und wurde gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung umgesetzt.

impakt integration unterstützt mit bedarfsorientierten Bausteinen (Akademieveranstaltungen, Netzwerke, Prozessbegleitung und einem Budget) Kommunen dabei, eine kommunale Bildungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen, um

– jugendliche Neuzugewanderte zu fördern,
– Bildungszugänge und -erfolg herzustellen sowie
– langfristig die berufliche Integration zu ermöglichen.

Das Programm ist ein Angebot für Kommunen mit 50.000 bis 250.000 Einwohnern in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein und lief von Mai 2016 bis Dezember 2018.

Durch das Institut für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) erfolgte die Evaluation in Zusammenarbeit mit der Wübben Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und den Kommunen.

Laufzeit: 2016-2020
Ansprechpartner: Christian Kraft, M.Sc.; Dr. Stefan Huber

Das Land Thüringen fördert im Rahmen der ESF-Armutspräventionslinie den Aufbau planerischer Strukturen im Bereich der Sozial- und Integrationspolitik auf kommunaler Ebene. In enger Verzahnung mit Planungskoordinator*innen und Quartiersmanager*innen (ThINKA), die alle armutsgefährdeten Personengruppen auf lokaler Ebene in den Blick nehmen, wurde mit der “Thüringer Initiative für lokales Integrationsmanagement in den Kommunen” (kurz: ThILIK) im Jahr 2016 ein zusätzlicher Programmbaustein geschaffen, um den Anforderungen zunehmender Zuwanderung und der Koordinierung von Integrationsbemühungen gerecht zu werden. In dessen Rahmen erhalten Gebietskörperschaften die Möglichkeit nachhaltige Strukturen für ihre kommunale Integrationspolitik aufzubauen. Zu den Aufgaben der Integrationsmanager*innen gehören neben der strategischen Steuerung der lokalen Integrationspolitik insbesondere auch die Förderung der Interkulturellen Öffnung sowie der Willkommens- und Anerkennungskultur in der Region, als auch die Optimierung von Integrationsangeboten. Sie analysieren Bedarfslagen von Migrant*innen, erheben und optimieren Angebotsstrukturen vor Ort, vernetzen lokale Akteure und binden diese bei der Erstellung eines integrationspolitischen Leitbildes und einer abgestimmten Strategie mit Zielen und Maßnahmen umfassend ein. Zudem koordinieren sie die Umsetzung der Strategie, überprüfen die Wirksamkeit von Maßnahmen (Controlling), überwachen die fortlaufende Entwicklung der Situation vor Ort (Monitoring) und legen darüber hinaus Rechenschaft ab (Evaluation und Berichterstattung). Die Integrationsmanager*innen werden in allen Prozessschritten durch das IKPE begleitet. Dazu gehören:

(1) Unterstützung bei der Entwicklung eines Integrationskonzeptes,
(2) Vernetzung und Qualifizierung der Integrationsmanager*innen,
(3) Identifikation und Verbreitung von „Good Practises“,
(4) Moderationen für Veranstaltungen und Gremiensitzung,
(5) Regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen sowie
(6) Wissenstransfer von Praxis und Wissenschaft durch Präsentation der Erkenntnisse des Programmes innerhalb unterschiedlicher Foren.

Laufzeit: 2013-2016
Ansprechpartner: Zu den Studien gab es jeweils einen kommunalen Ansprechpartner. Auskunft zu allen Studien erteilt Prof. Dr. Jörg Fischer als Projektleitung am IKPE.

Ziel der unterschiedlichen Untersuchungen in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten war es, die lokalen Akteure in Bezug auf die eigenen Gestaltungsansätze bei der umfassenden Wahrnehmung von Armut und Bildungsbenachteiligung zu sensibilisieren, das vorhandene Wissen zu verbreitern und miteinander zu vernetzen sowie sie in der Entwicklung von integriert angelegten und nachhaltig wirkenden Ansätzen zur Stärkung von Chancengleichheit und optimalen Aufwachsbedingungen von Kindern und Jugendlichen zielgenau und entsprechend ihrer Bedarfe zu unterstützen. Dafür wurden die folgenden methodischen Schritte umgesetzt:

(1) kontinuierlicher Austausch mit den politischen und fachlichen Entscheidungsträger*innen vor Ort,
(2) Abfrage, Sammlung und Analyse des kommunal verfügbaren Datenmaterials,
(3) Interpretation der vorliegenden Informationen im Hinblick auf die Thematiken Armut und Armutsprävention,
(4) Graphische Aufbereitung der Daten,
(5) Formulierung von Handlungsempfehlungen sowie
(6) Präsentation der Ergebnisse im Rahmen von Fachgremien.