… beim Arbeitskreis Sozialplanung in Erfurt am 29.06.2020 in der Rotunde im TMASGFF (unter Einhaltung der Abstandsregelung).
Das IKPE beteiligte sich mit zwei Vorträgen zu „Planungsprozesse im Krisenmodus: Planung in Zeiten der Corona“ und „Werkstattgespräch digital – Neue Formen der Beteiligung“.
Im ersten Vortrag wurden die ersten Zwischenergebnisse der Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sozialplanung in Thüringen vorgestellt. Die finalen Ergebnisse der Umfrage werden noch bis zum Sommer 2020 vorliegen, seien Sie gespannt!
Im zweiten Vortrag wurde das ‘Werkstattgespräch digital’ vorgestellt bei dem es unter anderem um neue Formen und Lösungsansätze zu den Beteiligungsprozessen im Rahmen der Corona-Pandemie ging.

Bei nur einem Beitrag klappe ich das Accourdeon auf.

Emscher Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“

Die Emschergenossenschaft hat in den vergangenen Jahren zusammen mit den Kommunen in der Emscherregion und dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen den Weg der Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung beschritten.
Nach dem Masterplan „Emscher-Zukunft“ und der Zukunftsvereinbarung „Regenwasser“ wird mit der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ eine Strategie entwickelt, eine handlungsfeldübergreifende und langfristige Zusammenarbeit mehrerer Kommunen zu festigen.

Das IKPE unterstützt die Emschergenossenschaft dabei, eine Vernetzung von Akteur/innen aus verschiedenen Teilen der Emscherregion herzustellen und zu sichern. Der Fokus liegt
dabei auf dem methodischen Anteil, der für die beteiligten Kommunen eine neuartige Herausforderung darstellt.

Das Netzwerk im Rahmen der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ wird als eine lernende Organisation verstanden. Die Ableitung wissenschaftlicher Empfehlungen und die Begleitung netzwerkinterner Prozesse soll zur konsequenten Weiterentwicklung anregen sowie neue Methoden und Handlungsmöglichkeiten offenlegen.

Der Netzwerkgedanke wird in den Prozess getragen und als ein langfristiges und auf die Verwirklichung eines gemeinsamen Ziels ausgerichtetes abgestimmtes Handeln mehrerer Beteiligter verstanden. Die Akteur/innen gewinnen dadurch mehr Handlungssicherheit, Synergieeffekte können genutzt werden und der eigene Gestaltungsspielraum erhöht sich.

Zur Erfassung direkter Wahrnehmungen der Akteur/innen und zur Weiterentwicklung der Netzwerkstrukturen finden Interviews und teilnehmende Beobachtungen statt.

Der Einbezug von Jugendlichen in Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, und die damit in Verbindung stehenden positiven Auswirkungen auf die Entwicklung junger Menschen ist in der Wissenschaft seit Jahren eindeutig belegt und in der Bundesrepublik gesetzlich verankert. Bislang fehlt es jedoch an kommunalen Umsetzungsstrategien für die Jugendpartizipation.

Für eine jugendgerechte Kommune bedarf es eines Umdenkens sowohl auf politischer Ebene als auch auf Seiten der Jugendlichen. Ziel des Projektes ist es, Entscheidungsträger/innen für Jugendliche Belange zu sensibilisieren und zur Stärkung des Demokratiebewusstseins junger Menschen beizutragen.

In Kooperation mit dem Landesjugendring Thüringen e.V. und dem Landkreis Sömmerda werden im Projekt “better together” gemeinsam mit der Kölledaer Jugend Partizipationsmöglichkeiten in der Stadt Kölleda geschaffen.

Ausgehend von den Interessen der Jugendlichen, werden spezifische Themen aufgegriffen, Jugendliche motiviert und unterstützt, ihre Interessenslagen aufzuarbeiten und diese gemeinsam mit
Entscheidungsträger/innen zu diskutieren.

In Form von Einzel-, Team- und Projektcoachings werden die Jugendlichen als auch die Projektkoordinatorin im Projekt “better together” begleitet und inhaltlich sowie methodisch beraten. Das IKPE tritt dabei als neutraler Berater, Initiator, Ideengeber, Strukturierer sowie als Moderator auf.

In Deutschland hat sich aufgrund mehrerer schwerwiegender Fälle von Kindeswohlgefährdung die Debatte um einen besseren Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch intensiviert. Es wird von Seiten der Politik, der Wissenschaft und der Praxis nach Wegen für eine Weiterentwicklung des Kinderschutzes gesucht, damit Kinder in Sicherheit aufwachsen können.

Durch veränderte gesetzliche Vorgaben der §§ 8a und 8b im SGB VIII, wird ein institutionell vernetzter Kinderschutz gefordert. Das bedeutet, dass alle Institutionen die mit Kinderschutzfällen in Berührung kommen, vernetzt miteinander die Verantwortung für den Kinderschutz übernehmen sollen.

Um das Land Sachsen-Anhalt hinsichtlich dieser Forderung bei der Stärkung der Kinderschutzqualität zu unterstützen, findet in zwei Landkreisen eine modellhafte Konzeptentwicklung zur Sicherung und Stärkung der Kinderschutzqualität, begleitet durch das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V., statt.

In zwei Landkreisen des Landes Sachsen-Anhalt begleitet das IKPE eine modellhafte Konzeptentwicklung zur Sicherung und Stärkung der Kinderschutzqualität. Als Ausgangspunkt für das Vorgehen dient der vom Kronbergerkreis für Dialogische Qualitätssicherung e.V. entwickelte Ansatz „Dialogischer Qualitätsentwicklung“.

Die Kinderschutzakteure werden dabei dazu angeregt, gemeinsam nach Lösungen und Standards zur Weiterentwicklung und Sicherung von Kinderschutzqualität zu suchen. Anstatt dass Qualitätsstandards vorgegeben werden, wird den Akteuren die Möglichkeit zur eigenständigen Mitwirkung in dem Prozess der Qualitätsentwicklung im Kinderschutz gegeben.

Es werden Strategien zur Entwicklung eines Transferverfahrens von Qualitätssicherung im institutionell vernetzten Kinderschutz erarbeitet. Mit der praktischen Erprobung von entwickelten
Vorhaben zur Sicherung der Kinderschutzqualität geht auch die Evaluation der Umsetzung einher.

Das Projekt setzt dabei an, Gegebenheiten vor Ort zu erfassen und zu analysieren. Darauf folgt im Sinne einer „Dialogischen Qualitätsentwicklung“ die Entwicklung eines abgestimmten Konzeptes zur Qualitätssicherung eines institutionell vernetzten Kinderschutzes.

Wir unterstützen die Umsetzung zielgenauer Praxislösungen bei der Fortentwicklung von Vernetzungsstrategien auf lokaler Ebene und bieten einen ‚Schonraum‘ zur offenen Diskussion neuer Ideen.
Konkret bedeutet dies für Sie als Gemeinde, Stadt oder Landkreis, dass wir mit Ihnen vor Ort zusammenarbeiten. Unser Team richtet sich dabei nach Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen. Sie als Kommune bestimmten maßgeblich, in welcher Art und Weise wir Sie unterstützen.

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