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22.10.2015 | 10:00 – 16:00 Uhr | Fachhochschule Erfurt

Aus dem Inhalt der Veranstaltung
Die Qualifizierung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil der Veranstaltung wird in das Thema „Sozialraum“ inhaltlich eingeführt. Dabei wird auch der Begriff des Planungsraums beleuchtet und auf Fragen zur räumlichen Datenauswertung im Allgemeinen eingegangen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird auf zentrale Aspekte der Organisation sowie der grafischen Aufbereitung von regionalen Daten in MS Excel eingegangen. Alle Arbeitsschritte können von den TeilnehmerInnen zeitgleich am PC nachvollzogen werden.

Leitthemen in der Veranstaltung
– Sozialraum und Planungsraum
– Erfassung regionaler Daten in MS Excel
– grafische Aufbereitung regionaler Daten

Die Veranstaltung richtet sich an
– politische Entscheidungsträger
– DezernentInnen
– AmtsleiterInnen
– FachplanerInnen
– VerwaltungsmitarbeiterInnen
– VertreterInnen der freien Wohlfahrtspflege

Referenten:
Christoph Huth, M.A. und Robert Römer, M.A. beide wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung e.V.


Die Veranstaltung wird für 8 – 20 Personen angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Insa Schulze

19.11.2015 | 10:00 – 13:00 Uhr | Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

Aus dem Inhalt der Veranstaltung
Innerhalb des Prozesses der Vernetzung kommunaler Akteure im Rahmen einer integrierten Sozialplanung spielt der Austausch von Daten eine wichtige Rolle. Die sich daraus ergebenen Fragen zu den Datenschutzbestimmungen im sozialen Bereich sind zentrale Bestandteile dieser Informationsveranstaltung.

Den TeilnehmerInnen wird dabei die Möglichkeit gegeben bereits im Vorfeld ihre Fragen einzureichen, die im Dialog und anhand eines einführenden Inputs von Frau Pöllmann, Referatsleiterin beim Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI), beantwortet und vertiefend dargestellt werden.

Leitthemen in der Veranstaltung
– Datenschutzbestimmungen
– Ressortübergreifende Kooperationen
– Grenzen und Chancen von Datenschutz im sozialen Bereich

Die Veranstaltung richtet sich an
– politische Entscheidungsträger
– DezernentInnen
– AmtsleiterInnen
– FachplanerInnen
– VerwaltungsmitarbeiterInnen
– VertreterInnen der freien Wohlfahrtspflege

Refererntin
Sabrine Pöllmann ist Referatsleiterin beim Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit und u.a. zuständig für den Sozial- und Gesundheitsbereich.


 Die Veranstaltung wird für 8 – 20 Personen angeboten.
Eine Anmeldung ist bis zum 29.10.2015 möglich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Insa Schulze

Aus dem Inhalt der Veranstaltung
Meetings, Besprechungen sowie das Arbeiten in Teams und Gruppen sind zentrale Bestandteile des Arbeitsalltags. Sie sind wichtiger Bestandteil abgestimmter Planungsprozesse und gemeinsamer Strategieentwicklung.

Wie können diese Abstimmungsprozesse effizient, zielorientiert, störungsfrei und transparent für alle Beteiligten strukturiert werden? Innerhalb der Qualifizierung werden diese Fragen mit Fokus auf die Moderation von Besprechungen gemeinsam bearbeitet.

Leitfragen in der Veranstaltung
– Welche Rahmenbedingungen braucht gelungene Moderation
– Wie können Besprechungen moderiert werden, Struktur und Inhalt
– Umgang mit Killerphrasen und Totschlagargumenten, Monologisierern und Schweigern
– Vermeidung von Rollenkonflikten in der Moderation
– Zielorientierung und Ergebnissicherung

Die Veranstaltung richtete sich an
– politische Entscheidungsträger
– DezernentInnen
– AmtsleiterInnen
– FachplanerInnen
– VerwaltungsmitarbeiterInnen
– VertreterInnen der freien Wohlfahrtspflege

Verein Miteinander
Laufzeit: Februar – August 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Maria Schmidt
MITEINANDER e.V. ist ein Verein für systemische Sozialarbeit, der mit dem Aufbau und der Etablierung sozialräumlicher Helferkreise in den ländlichen Regionen in Thüringen um Sonneberg, Neuhaus am Rennweg und Eisfeld zahlreiche diverse Teilhabeangebote für Menschen mit ambulanten Assistenz- und Unterstützungsleistungen geschaffen hat und dabei auf das ehrenamtliche Engagement der Mitbürger*innen setzt. Vorhandene Hilfestrukturen und die Kooperation mit unterschiedlichsten Netzwerkpartnern werden genutzt und ergänzt um aktiv zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beizutragen und somit eine inklusionsfördernde nachhaltige Sozialraumentwicklung voranzutreiben.
Das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V. (IKPE) wurde beauftragt, den Einfluss der Einbindung von Ehrenamtlichen in diese professionellen ambulanten Assistenz- und Unterstützungsleistungen zu prüfen.

Evaluation der Konzeptentwicklungsphase in den Modellkommunen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen
Laufzeit: August 2017 – Februar 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Zum Sammeln von ersten Praxiserfahrungen und der Vorbereitung einer flächendeckenden Implementierung des Landesprogramms wurde in den beiden Modellkommunen Altenburger Land und Kyffhäuserkreis die Konzeptentwicklungsphase modellhaft erprobt und vom IKPE evaluiert. Ziel des Projektes war eine explorative Erkundung des planerischen und konzeptionellen Vorgehens von kommunalen Akteuren bei der Entwicklung eines lokalen Plans für das Landesprogramm. Die kommunalen Akteure waren während dieser Phase zu einem bedeutenden Teil auf die eigenen Vorerfahrungen im Rahmen des Auditverfahrens und die Auslegung der bislang existierenden Aussagen und Befunde des Landes angewiesen und konnten demzufolge in ihrer Pilotfunktion nicht auf Vorbildmodelle in der Entwicklung derartig angelegter Pläne in der lokalen Familien- und Generationenpolitik zurückgreifen. Die Ergebnisse flossen in die landesweite Ausgestaltung des Programms ein.

„impakt integration“ – Programm der Wübben Stiftung zur Entwicklung kommunaler Bildungsstrategien für jugendliche Neuzugewanderte
Laufzeit: Mai 2016 – März 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Das Projekt “impakt integration“ unterstützt 15 Kommunen dabei, innerhalb der Verwaltung eine Strategie zur Integration jugendlicher Neuzugewanderter zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Dabei werden nachhaltige Strukturen für das ressortübergreifende Zusammenarbeiten gebildet und nachhaltige Projekte mit Trägern und Akteuren aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft vor Ort aufgebaut, um jugendlichen Neuzugewanderten Bildungserfolg und Arbeitsmarktzugänge zu ermöglichen.

IMPAKT-INTEGRATION-NEG-GRUENDie Evaluation begleitete das Programm über den gesamten Zeitraum von insgesamt drei Jahren (2016 – 2018). Evaluiert wurden dabei die unterschiedlichen Programmbausteine – von Akademieveranstaltungen, Netzwerktreffen und der Wirkung des kommunalen Entwicklungsbudgets, bis hin zur Prozessbegleitung durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.
Damit die Wirkungen der Programmbausteine optimal evaluiert werden konnten, kamen unterschiedliche, sowohl quantitative als auch qualitative Methoden der Datenerhebung und -auswertung zum Einsatz.

Punktrichter – Verknüpfung der Angebote des Jugendfreizeitsports mit Angeboten der Jugendsozialarbeit
Laufzeit: 2015 – 2017
Projektleiter: Christoph Huth
Der Boxverein Weimar e.V. verknüpft im Rahmen seiner Projektidee den sportlichen Fokus der bestehenden Angebote des Vereins mit dem Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit in Form einer Betreuung, Beratung und Begleitung der Jugendlichen im westlichen Teil der Stadt Weimar.
Die Evaluation begleitete das Projekt über den gesamten Zeitraum von drei Jahren (2015 – 2017). Es wurde die Erreichung der Projektziele einschließlich der Wirkung auf die Adressaten überprüft. Dabei wurden sowohl quantitative als auch qualitative Erhebungsmethoden eingesetzt, um die erreichten Ziele des Projekts zu erfassen und die Wirkungen bei den Adressaten aus deren subjektiver Wahrnehmung verstehen und beschreiben zu können.

In Deutschland hat sich aufgrund mehrerer schwerwiegender Fälle von Kindeswohlgefährdung die Debatte um einen besseren Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch intensiviert. Es wird von Seiten der Politik, der Wissenschaft und der Praxis nach Wegen für eine Weiterentwicklung des Kinderschutzes gesucht, damit Kinder in Sicherheit aufwachsen können.

Durch veränderte gesetzliche Vorgaben der §§ 8a und 8b im SGB VIII, wird ein institutionell vernetzter Kinderschutz gefordert. Das bedeutet, dass alle Institutionen die mit Kinderschutzfällen in Berührung kommen, vernetzt miteinander die Verantwortung für den Kinderschutz übernehmen sollen.

Um das Land Sachsen-Anhalt hinsichtlich dieser Forderung bei der Stärkung der Kinderschutzqualität zu unterstützen, findet in zwei Landkreisen eine modellhafte Konzeptentwicklung zur Sicherung und Stärkung der Kinderschutzqualität, begleitet durch das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V., statt.

Das Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen im landesweiten Vergleich

In diesem Projekt wurde in den Jahren 2011 und 2012 der Stand der Dokumentation in den vorhandenen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberichten auf kommunaler Ebene in Thüringen analytisch erfasst.

Die Ausgangsbasis der Analyse bildete eine Vollerhebung aller auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte verfügbaren Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberichte. Aus den Berichten wurden im Anschluss daran alle für die politische Steuerung relevanten Indikatoren entnommen, thematisch gruppiert und in ein standardisiertes Indikatorenset überführt, welches zur weiteren Erfassung der Verfügbarkeit und Aktualität von Wissensbeständen in den Thüringer Kommunen eingesetzt wurde. Die Auswertung der umfangreichen Analyse ermöglichte es, Aussagen zur Datengrundlage zu treffen, welche von den Landkreisen und kreisfreien Städten als Basis zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben der Planung und Steuerung genutzt wird.

Im Projekt konnte der heterogene und teilweise unzureichende Umfang sowie die unterschiedliche Aktualität des für politische und fachliche Entscheidungsträger relevanten Wissens erkundet werden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse konnte ein Abstimmungsprozess von kommunalen Akteuren entwickelt und fachlich begleitet werden, der in die Gründung des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung mündete.

Grundlage einer effektiven, effizienten und modernen Kommune sind kompetente Akteure. Das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V. bietet vielfältige, zielgruppenspezifische und partizipative Qualifizierungsangebote an. Diese tragen dazu bei, das Fachwissen, die methodischen und moderativen Kenntnisse als auch die persönlichen Kompetenzen kommunaler Akteure zu erweitern.

Die vorhandenen Bedarfe innerhalb der Bevölkerung anhand von Indikatoren zu erfassen, stellt für Kommunen eine große Herausforderung dar. Nicht selten liegen sie verdeckt und bleiben auf den ersten Blick im Verborgenen.
In diesen Fällen wird ein methodisch kontrolliertes und wissenschaftliches Vorgehen notwendig.
Wir unterstützen Kommunen individuelle Bedarfe im Sozial- und Bildungsbereich sowie der Armutsprävention auf der Basis von Sozialindikatoren zu erkennen.
Unsere MitarbeiterInnen verfügen über einschlägige Erfahrungen und Expertisen im Bereich der quantitativen und qualitativen Sozialforschung.

Keine Kommune gleicht der anderen. Aber auch innerhalb eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt können die Lebensbedingungen der Bevölkerung sehr stark variieren.
Das Institut für kommunale Planung und Entwicklung e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kommunen darin zu unterstützen, diese Unterschiede systematisch zu erfassen.
Die thematischen Schwerpunkte sind dabei vielfältig und reichen von kommunaler Armutsforschung bis hin zur Auseinandersetzung mit kommunalspezifischen Bedarfen im Rahmen von Kinderschutz oder bei der Integration von Flüchtlingen.