12.09.2019

Die Projekte im Einzelnen

Erstellung Zweiter Thüringer Sozialstrukturatlas
Laufzeit: April – Dezember 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Marcel Helbig
In dem Projekt mit Prof. Dr. Marcel Helbig von der Universität Erfurt/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wurden alle lebenslagenrelevanten Daten der Menschen in Thüringen längsschnittartig zusammengefasst und ein Überblick über die Entwicklung der Lebenssituation in Thüringen erstellt. Mit dem Schwerpunkt auf der Darstellung von Armuts- und Ungleichheitslagen wurden die Armutspräventionsstrategien der Thüringer Kommunen, die Maßnahmen der Landesregierung zu Armut und Armutsprävention am Beispiel von ThILIK und weiteren Landesberichterstattungen für eine Analyse von armutsbezogenen Bedarfslagen und Angebotsstrukturen hinzugezogen. Damit konnte eine Grundlage gelegt werden, um Fragen von Wirkung und Erfolg in der Bewältigung von sich verschärfenden Ungleichheitsstrukturen beantworten zu können.
Den ersten Teil des Zweiten Thüringer Sozialstrukturatlas finden sie hier (Entwurfsfassung).

Studien zur bedarfsgerechten Bildungs- und Sozialsteuerung
Laufzeit: 2013 – 2016
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Fischer
Teilnehmende Kommunen: Altenburg, Erfurt, Gera, Jena, Schmalkalden-Meiningen, Unstrut-Hainich Kreis und Weimar
Ziel der unterschiedlichen Untersuchungen in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten war es, die lokalen Akteure in Bezug auf die eigenen Gestaltungsansätze bei der umfassenden Wahrnehmung von Armut und Bildungsbenachteiligung zu sensibilisieren, das vorhandene Wissen zu verbreitern und miteinander zu vernetzen sowie sie in der Entwicklung von integriert angelegten und nachhaltig wirkenden Ansätzen zur Stärkung von Chancengleichheit und optimalen Aufwachsbedingungen von Kindern und Jugendlichen zielgenau und entsprechend ihrer Bedarfe zu unterstützen. Dafür wurden die folgenden methodischen Schritte umgesetzt
(1) kontinuierlicher Austausch mit den politischen und fachlichen Entscheidungsträger*innen vor Ort,
(2) Abfrage, Sammlung und Analyse des kommunal verfügbaren Datenmaterials,
(3) Interpretation der vorliegenden Informationen im Hinblick auf die Thematiken Armut und Armutsprävention,
(4) Grafische Aufbereitung der Daten,
(5) Formulierung von Handlungsempfehlungen sowie
(6) Präsentation der Ergebnisse im Rahmen von Fachgremien.