19.10.2020

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  • “Pandemie trifft besonders sozial Benachteiligte”, Thüringer Allgemeine, 25.11.2020 (Print, Seite 1): >>Jobverlust, Kurzarbeit und Kinderbetreuung führt in Thüringen zu Einkommensverlust
    Erfurt Die sozialen Folgen der Corona-Pandemie haben nach Einschätzung von Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Linke) vor allem Menschen getroffen, die ohnehin schon sozial benachteiligt sind. Als im Frühjahr Schulen und Kitas geschlossen wurden, hätten viele Menschen mit niedrigen Einkommen nicht ins Homeoffice wechseln können. “Sie mussten ihre Arbeitszeit reduzieren, um ihre Kinder zu betreuen. Sie verdienten dadurch oft weniger”, sagte Werner. Dies habe vor allem Alleinerziehende und Frauen getroffen. Auch Entlassungen aus der Anfangszeit der Pandemie habe vor allem Menschen getroffen, die etwa bei Leiharbeitsfirmen angestellt gewesen seien oder in Minijobs arbeiteten. Der Leiter des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung an der Fachhochschule Erfurt, Jörg Fischer, geht davon aus, dass die Armutsbelastung in Thüringen durch die Pandemie steigen wird. Seiner Ansicht nach ist in Thüringen derzeit die Armut von Kindern ein dringenderes Problem als die von alten Menschen. “Wir können in Gesamtdeutschland ein kontinuierliches Ansteigen von Armut unter älteren Menschen feststellen. In Thüringen trifft das so noch nicht zu”, sagte Fischer. Dagegen liege die Armutsbelastung bei Kindern und jungen Menschen um ein Dreifaches höher als bei Menschen im erwerbsfähigen Alter, so Fischer, dpa<<
  • “Fünf Jahre Armutsprävention in Thüringen”, Regierungsmedienkonferenz und Pressemitteilung, 24.11.2020.
  • “Energieträger mit Identifikationspotential, Erfurter Wissenschaftler diskutieren in Meuselbach über die gesellschaftlichen Aspekte der Modellregion Schwarzatal”, OTZ, 17.10.2020
  • “Projekt ProHyMaTh startet in der Region Thüringer Wald”, plastverarbeiter.de, 05.10.2020.